Initiative „Pro Arbeitnehmer“ als Zeichen gegen Jobabbau und Resignation

Mit der Initiative „Pro Arbeitnehmer/in“ will die Arbeiterkammer Tirol in den nächsten Wochen darauf hinweisen, welch enorme Leistungen die größte Bevölkerungsgruppe im Laufe ihres Berufslebens für unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft erbringen. Gleichzeitig soll aber auch die Wichtigkeit unterstrichen werden, jetzt in Tirol gemeinsam alles zu unternehmen, um Arbeitsplätze zu halten und zu sichern.

Tirols Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sorgen dafür, dass Wirtschaft und Gesellschaft funktionieren. Mit ihrem Einkommen investieren sie Jahr für Jahr Millionen Euro in die Tiroler Wirtschaft und in das Land. Ob beim täglichen Einkauf, bei größeren Anschaffungen, bei Betreuung und Ausbildung der Kinder, beim Wohnen oder beim Sparen – Tirols Beschäftigte geben ihr Geld vor allem in Tirol aus. Nicht eingerechnet ihr ehrenamtliches Engagement in hunderten Vereinen und sozialen Einrichtungen.

Es sind die Beschäftigten, die für Wohlstand im Land sorgen, weil sie ihr Erarbeitetes fast ausschließlich im eigenen Land investieren. Sie stellen täglich am Arbeitsplatz, zu Hause oder bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit ihren Einsatz unter Beweis. Auf einen Nenner gebracht: Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kurbeln die heimische Wirtschaft an. Diese Leistungen gilt es vorzustellen.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind der eigentliche Wirtschaftsfaktor in Tirol!

Mit der Initiative „Pro Arbeitnehmer/in“ will die Arbeiterkammer darauf hinweisen, welch enorme Leistungen die größte Bevölkerungsgruppe im Laufe ihres Berufslebens für unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft erbringen.
Parallel dazu soll das Selbstbewusstsein der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gerade jetzt gestärkt werden, gegen Tendenzen, dass nur Gewinnsteigerungen etwas bringen und Arbeitnehmer was kosten.

Umso wichtiger ist der Erhalt jedes Arbeitsplatzes. Die Initiative „Pro Arbeitnehmer/in“ ist eine Absage an Auslagerung und Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten, der Unternehmen und des Landes. Ein positives Signal, welch hohe Verantwortung den heimischen Betrieben zukommt, Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. Nur Arbeit sichert auch Zukunft und hält den wirtschaftlichen Kreislauf in Gang.

Mit der Initiative „Pro Arbeitnehmer/in“ will die AK Tirol in den nächsten Wochen verstärkt auf die Wichtigkeit der Beschäftigten im Land aufmerksam machen. In Zeiten höchster Arbeitslosigkeit und größter Angst vor Arbeitsplatzverlust soll ein positives Signal gesetzt werden: Es geht um den Erhalt jedes Arbeitsplatzes, damit der intakte wirtschaftlichen Kreislauf in Tirol auch in Zukunft weiterhin bestehen bleibt. Wer Arbeitsplätze abbaut oder verlagert schadet dem Land und den Leuten. Nur wenn es den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gut geht, geht’s auch der Wirtschaft gut.

AK-Präsident Erwin Zangerl: „Tirol ist ein Land, getragen von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern. Die gesamte Leistungs- und Wirtschaftskraft steht und fällt mit uns Arbeitnehmern. Wir spekulieren nicht und wir lagern nicht aus. Wir investieren unser Einkommen im eigenen Land, wir erhalten mit unseren Steuern den Staat, wir kurbeln die Wirtschaft an. Ganz zu schweigen von den Aufgaben für unsere Gesellschaft, in der Familie, bei der Erziehung und der Ausbildung der Kinder oder bei den unzähligen ehrenamtlichen Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen. Das wird noch viel zu wenig berücksichtigt.

Dieses Selbstbewusstsein gehört ganz massiv gestärkt. Wir treten an gegen falsche Vorstellungen, dass Wirtschaft und Bauern was bringen und wir Arbeitnehmer nur was kosten. Wir haben ja erlebt, was dabei herauskommt, wenn nur die Interessen des Kapitals und die der Spekulationsgier vor die der menschlichen Leistungs- und Arbeitskraft gestellt werden.

Gerade jetzt, wo nur noch von Lohn- und Arbeitskosten und Jobverlust die Rede ist, wollen wir ein Zeichen setzen und jedem einzelnen Arbeitnehmer den Rücken stärken und ihm klar machen, welch enorme wirtschaftliche Leistungen er als Beschäftigter oder als Konsument für unser Land erbringt.“

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Raumpflegerin Radmila Milkovic (59) aus Innsbruck



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Kfz-Mechaniker Ernst Lochner (47) aus Schwaz



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Technischer Angesteller Michael Nagler (38) aus Jenbach



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Friseurin Madleine Lussignoli (36, 2 Kinder) aus Kundl

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