Heizkörper nicht verstellen – Nachts Rollläden runter - Ein Grad weniger spart 5 Prozent Energie
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Beim Heizen werden die Tiroler ganz schön ins Schwitzen kommen. Denn das wird ein extrem teurer Winter. Der Ölpreis steigt ständig und auch beim Gas ist Tirol eines der teuersten Länder. Aber auch ohne frieren zu müssen, lässt sich beim Energie-Verbrauch ganz ordentlich sparen.
Auch wer sich heuer keine verbesserte Wärmedämmung, neue Fenster oder den Austausch des Heizkessels leisten kann, bekommt hier ein paar coole Tipps für wohlige Wärme: Schon ein bis zwei Grad weniger an Raumtemperatur führt zu einer deutlichen Kostenersparnis. Empfohlen werden für Wohnräume tagsüber 20 bis 22 Grad, für Schlafräume reichen 16 bis 18 Grad. Wer die Raumtemperatur um ein Grad senkt, kann sich über eine Einsparung des Energieverbrauchs von rund fünf Prozent freuen.
zum SeitenanfangTemperatur absenken
Wenn es draußen etwas wärmer wird, auf keinen Fall die Heizung ganz ausschalten. Das Aufheizen kostet mehr als das Abschalten einspart. Das Absenken der Raumtemperatur um zwei Grad in der Nacht oder untertags, wenn alle aus dem Haus sind, ist sinnvoll. Eine Absenkung um mehr als vier Grad ist aber meist nicht wirtschaftlich. Auch hier verschlingt das erneute Aufheizen auf den Normalwert meist mehr Energie als man eingespart hat. Es kommt dabei jedoch auf die Bauweise an. Nur bei längerer Abwesenheit wie etwa im Urlaub lohnt es sich, die Temperatur weiter abzusenken.
zum SeitenanfangTüren zumachen
Für das Energiesparen sind offene Türen Gift: Also zu weniger beheizten Räumen zumachen. So wird verhindert, dass warme, feuchte Luft in die kühleren Räume eindringt und sich an kalten Wänden und Fernstern niederschlägt.
zum SeitenanfangRichtig lüften
Wer richtig lüftet, spart nicht nur Heizkosten, sondern vermeidet auch Schimmel. Statt einmal zu lange, lieber drei oder viermal am Tag kräftig im Durchzug lüften. Am besten die Fenster ca. fünf Minuten voll öffnen und dabei das Thermostatventil am Heizkörper ganz zugedreht lassen. Gekippte Fenster sind Energieverschwendung und führen außerdem zur Abkühlung der Wände.
Nackte Heizkörper sind zwar nicht immer ein schöner Anblick, aber normalerweise die beste Garantie dafür, dass sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten kann. Lange Vorhänge, ungünstig platzierte Möbel und Heizkörperverkleidungen können bis zu 20 Prozent Wärme schlucken. Möbel am besten fünf Zentimeter von der Außenwand abrücken. Große Möbelstücke behindern die Zirkulation der Raumluft und tragen zur Bildung von feuchten Ecken bei, wenn sie zu dicht an den Außenwänden stehen.
Nachts sollten Rollläden heruntergelassen werden, damit die Wärmeverluste durch die Fenster verringert werden. Und apropos Fenster: Oft hilft es schon, die Fenster und Balkontüren mit ganz einfachen Mitteln abzudichten, um Zugluft und das Eindringen von Kälte zu verhindern. Auch das verringert den Energieverbrauch und schont die Geldbörse.
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