Erneut falsche E-Mail-Forderungen in Umlauf: AK Konsumentenschutz gibt wichtige Tipps

Derzeit kursieren wieder falsche E-Mails, die diesmal eine Forderung für eine angeblich kostenpflichtige E-Mail Adresse enthalten. Gefordert werden 273,76 Euro und bei Nichtbezahlung wird angedroht, dass die
E-Mail Adresse deaktiviert wird. Achtung: Beim Öffnen der angehängten Dateien kann ein Schaden am Computer oder an eigenen Daten entstehen. Die Zahlungsaufforderungen am besten ignorieren und keine persönlichen Daten bekannt zu geben! Der AK Konsumentenschutz gibt wichtige Tipps.

„Guten Morgen geehrter Nutzer
die von Ihnen genutzte E-Mail Adresse ….wird ab sofort kostenpflichtig. Dabei erhalten Sie die Rechnung für 12 Monate. Anbei sind auch unsere AGBs die Sie zum Zahlen verpflichten. Senden Sie den gesammten Betrag von 273,76 Euro bis zum 31 Juli. Ihre Email Adresse wird deaktiviert wenn keine Verrechnung gebucht wird.
Mit besten Grüßen. Dein Email Support“

So oder so ähnlich lauten derzeit zahlreiche E-Mails, die - in schlechtem Deutsch und mit grammatikalischen Fehlern - Konsumenten verunsichern. Beim Öffnen von Dateien, die mit den Mails mitgeschickt werden, droht ein Schaden am Computer oder an eigenen Daten, etwa durch Trojaner. Keinesfalls sollten daher bei verdächtigen Mails unbekannter Absender Anhänge (Zip-, EXE- oder PDF-Files) geöffnet werden. Ein weiterer finanzieller Schaden droht durch Bezahlung der geforderten Beträge oder durch Bekanntgabe von persönlichen Bankdaten.

Bereits im Mai 2012 hat die AK Tirol vor angeblichen Bestellbestätigungen gewarnt, die ebenso per E-Mail versandt wurden. Damals erhielten Konsumenten E-Mails, die eine Bestätigung für angeblich bestellte Ware enthielten. Dazu melden sich einige Konsumenten, die bereits eine Mahnung erhalten haben.

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