Facebook, twitter & Co

Facebook, twitter & Co sind praktische Medien, um sich weltweit zu vernetzen, um zwanglosen zu chatten, um sich auszutauschen und mittlerweile auch um professionelles Networking zu betreiben. Alleine Facebook zählt bereits über 400 Millionen NutzerInnen.
Zu Bedenken ist aber auch, dass inzwischen viele Unternehmen das Internet durchleuchten, um sich ein besseres Bild von BewerberInnen machen zu können.

Überleg dir daher gut, welche Details aus deinem Privatleben du Preis gibst.
Folgende Tipps sollen dir dabei helfen:

Unangemessene Fotos

Zu viel Haut oder zuviel Alkohol? Was unter Freunden bewundert wird, kommt beim Arbeitgeber oft gar nicht gut an und die Begeisterung hält sich in Grenzen. Diese Art von Fotos wird kaum dem Bild entsprechen, das du von dir in der Arbeitswelt abgeben willst.

Unstimmigkeiten zum Lebenslauf

Schwindeln im Lebenslauf ist für Personalchefs absolut tabu. Viele informieren sich im Internet über zukünftige Arbeitnehmern. Wenn dann dein Lebenslauf mit den Daten im Internet nicht übereinstimmt – z.B. was deine schulische Ausbildung betrifft – wirft das ein schlechtes Licht auf dich und ist nicht hilfreich für den weiteren beruflichen Werdegang.

Unvorsichtige Statusmeldungen

Es ist ok, mitteilungsbedürftig zu sein und Infos über den eigenen Alltag zu posten. Aber Statusmeldungen wie „Gestern zu viel getrunken, werde heute wohl zu Hause bleiben und krank machen“ oder unvorsichtige Äußerungen wie „Arbeit ist doof. Faulheit ist toll“ können sehr schnell negative Folgen haben. Außerdem ist es unklug, wenn du während deiner Arbeitszeit ständig Infos postest, das kann im schlimmsten Fall den Arbeitsplatz kosten. Denn während der Arbeitszeit wird gearbeitet und nicht gesurft.

Beschwerden über den aktuellen Job

Wieder mal über Kollegen geärgert oder von der Chefin schlecht behandelt worden? Wer lästert nicht mal achtlos über seinen aktuellen Arbeitgeber. Aber bitte nicht offiziell im Internet. Ein unbedachter Kommentar auf Facebook oder in einem anderen Forum lässt sich so leicht nicht löschen und verbessert keinesfalls das Betriebsklima.

Die Privatsphäre wahren

Die Privatsphäre auf Facebook wird immer heftiger diskutiert. Es ist mittlerweile möglich, einige Sicherzeitseinstellungen vorzunehmen, um die eigenen Daten nicht für alle zugänglich zu machen. Durch das Erstellen von Freundeslisten kann man unterschiedliche Zugriffsrechte vergeben – das macht Sinn. Unbekannten solltest du den Zugriff auf Infos und Fotos verweigern.

Denk also besser zweimal drüber nach, was du schreibst und welche Fotos du online stellst, denn das Netz und dein Arbeitgeber vergessen so schnell nichts.

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