AK-Zangerl: Wer bei Tagesmüttern einspart, bestraft Alleinerzieher und berufstätige Eltern!
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„Ich erwarte von der zuständigen Landesrätin Zoller-Frischauf, dass die geplanten Kürzungen des Landes bei den Tagesmüttern zurückgenommen werden, kritisiert AK-Präsident Erwin Zangerl die überfallsartige Vorgangsweise des Landes. „Hier soll wieder einmal dort eingespart werden, wo Arbeitnehmerfamilien und vor allem Alleinerzieher unmittelbar betroffen sind. Sie soll endlich nicht nur die Interessen der Wirtschaft berücksichtigen, sondern auch ihre Aufgaben als Zuständige für Familien und Jugend im Interesse der Betroffenen wahrnehmen.
Gerade Tagesmütter erfüllen in ganz Tirol eine wichtige Funktion. Wenn die Eltern berufstätig sind, braucht es eine gute Kinderbetreuung. Vor allem dann, wenn sich die Arbeitszeiten der Eltern nicht nach den Öffnungszeiten von Kindergärten, Schulen und Horten richten. Da ist für viele Mütter und Väter und vor allem für Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher die Tagesmutter die einzige Alternative.
Wenn schon die Politik dauernd von Familienfreundlichkeit und Vereinbarkeit von Familie und Beruf redet, dann müsste die Landesrätin wissen, dass gerade Tagesmütter ein wichtiges und vor allem ergänzendes Angebot im ländlichen und im städtischen Raum für viele betroffene Mütter und Väter darstellen.“
Zangerl: „Ich fordere die Landesrätin auf, diese einseitige Maßnahme zurückzunehmen, denn jede dieser Einsparungen geht voll zu Lasten der berufstätigen Eltern und der Alleinerzieher. Das kann wohl nicht im Interesse des Landes sein.“
Die Anforderungen, die an Familien gestellt werden, um Beruf und Familie gut unter einen Hut zu bringen, werden durch das Angebot von Tagesmüttern abgedeckt. Damit Frauen bzw. Familien ihre Interessen wahrnehmen und ihre Erwerbstätigkeit bestmöglich vereinbaren können, bieten die Tagesmütter in Tirol bedarfsgerechte und qualitätsvolle Kinderbetreuung an. Im Übrigen verweist der AK-Präsident auf die hohe fachliche Qualifikation der Tagesmütter, die durch die Tiroler Tagesmüttervereine und den Dachverband gewährleistet ist. „Wer hier einsparen will, spart auf Kosten von Angebot und Qualität und damit zu Lasten von Eltern mit Kindern“, so Zangerl.
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