Pflegefall – Was nun?

Ein Schlaganfall, ein Unfall, ein Sturz und dann ein Pflegefall. Das kann schnell gehen. Sowohl für Betroffene als auch für die Angehörigen ist nichts mehr, wie es einmal war.

Ein Pflegefall, von einem Moment auf den anderen hat sich alles verändert. Sowohl der bzw. die Betroffene selbst als auch die Angehörigen müssen sich auf eine völlig neue Lebenssituation einstellen.

Die Familie sieht sich einem Berg von Problemen gegenüber. Allen voran steht die schwierige Entscheidung an: Lassen es familiäre Situation und Krankheit zu, dass die Pflege zu Hause erfolgen kann oder ist eine Heimunterbringung besser?

Pflegegeld. Unabhängig davon, ob der Angehörige zu Hause gepflegt oder in einem Pflegeheim betreut wird, sollte ein Antrag auf Pflegegeld gestellt werden.

Betreuung im Heim. Mit dem Heimträger Kontakt aufnehmen und ein entsprechendes Ansuchen auf einen Heimplatz stellen.

Zu Hause. Wird die Pflege zu Hause durchgeführt, ist zu überlegen, ob Hilfe von Seiten des Sozialsprengels erforderlich ist. Also mit dem Sozialsprengel in Verbindung treten und besprechen, welche Unterstützung notwendig ist. Außerdem ist zu bedenken, ob Umbauten nötig sind, um die Pflege zu Hause zu ermöglichen oder zu erleichtern. Abzuklären ist auch, ob Pflegehilfsmittel, wie etwa ein Pflegebett, benötigt werden.

Neue Broschüre. Um in dieser schwierigen Situation möglichst umfangreiche Informationen zur Verfügung zu stellen, haben die Experten der AK Tirol die neue Broschüre „Pflegefall – Was nun?“ verfasst (siehe Infobox). Hier gibt’s Antworten auf die häufigsten Fragen wie: Gibt es für den Wohnungsumbau finanzielle Unterstützungen? Wo erhalte ich Pflegehilfsmittel? Wie beantragt man Pflegegeld? Woher bekomme ich ein Pflegebett oder einen Rollator? Besteht die Möglichkeit einer Versicherung, wenn ich zu arbeiten aufhöre, um den Vater zu pflegen?

  • Drucken Weiterleiten | Mehr

Anfrage zum Artikel

*
*
*
*
*
*
*
*
*

3 + 9 =
*

Anfrage zum Artikel



Danke - Ihre Anfrage wurde weitergeleitet.