Neue AK Broschüre "Schau aufs Geld" vermittelt Jungen Umgang mit den Finanzen

Wie viel Jugendliche pro Monat für Handy & Co. ausgeben, wissen sie oft selbst nicht. Die neue AK-Broschüre „Schau aufs Geld“ klärt auf.

Wie viel er für Telefonieren oder Internetsurfen mit dem Handy ausgab, wusste Martin nicht. Zu seinem 14. Geburtstag schenkten ihm seine Eltern ein Smartphone. Nun konnte er Spiele, Musikvideos und aktuelle Hits als Klingeltöne herunterladen: Martin war wieder in. Nach der ersten Rechnung verging ihm das Lachen. 500 Euro statt der erwarteten 19 Euro sollte er bezahlen. Nach einem Rechnungs-Check stellte sich heraus: Klingeltöne, Videos und Spiele waren mit einem Abo-Service verbunden und trieben die Rechnung in diese exorbitante Höhe.

Beileibe kein Einzelfall, wissen die AK Experten. Schuldenkarrieren beginnen oft schon früh. Es gehört schon den Jugendlichen vermittelt, dass das Geld nicht einfach aus dem Bankomat kommt, sondern erwirtschaftet und richtig eingeteilt werden muss. Die AK setzt auf Aufklärung: Neben eigenen Workshops an Schulen hilft die neue Broschüre „Schau aufs Geld“ samt Taschengeldplaner. Sie liefert Jugendlichen ab 14 und Eltern hilfreiche Tipps, informiert zu Geschäftsfähigkeit, Banken und Kostenfallen wie Handy & Internet. Die Broschüre kann kostenlos angefordert werden unter 0800/22 55 22 - 1311 oder zum Herunterladen (siehe Infobox).

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