Projekt „Tiroler auf der Walz“ verlängert: Im Ausland Berufspraxis schnuppern

„TirolerInnen auf der Walz“ - Unter diesem Motto läuft seit vier Jahren ein von der AK Tirol initiiertes EU-Projekt.

Es bietet jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von der EU gefördert die Möglichkeit, 4 Wochen bis 6 Monate Berufserfahrung in einem anderen EU-Land zu sammeln. Besonders spannend für alle Interessierten: Die Fördersummen wurden erhöht, pro Monat stehen je nach Zielland ab sofort zwischen 520 und 960 Euro zur Verfügung. Nicht lange zögern, am besten gleich bei der AK Tirol melden!

Das Projekt „TirolerInnen auf der Walz“ ermöglicht jungen Arbeitnehmern ein gefördertes Praktikum in allen EU-Mitgliedsstaaten, den EWR-Ländern Norwegen, Liechtenstein und Island sowie in der Türkei und Kroatien zu absolvieren.

Die maximal geförderte Dauer des Auslandsaufenthaltes beträgt sechs Monate. In dieser Zeit werden den Facharbeitern zusätzlich zu einem möglichen Praktikumsentgelt pro Monat zwischen 520 und 960 Euro für die erhöhten Kosten wie Reise, Unterkunft und Versicherung ausbezahlt. Zusätzlich wird ein Sprachkurs mit maximal 200 Euro unterstützt.

Zielgruppen sind hauptsächlich junge Facharbeiter unter 30 Jahren nach erfolgreichem Abschluss ihrer Lehre, aber auch Absolventen Berufsbildender Schulen können davon Gebrauch machen. NEU hinzugekommen sind seit 2010 auch Lehrlinge während ihrer Lehre und Schülerinnen und Schülern von berufsbildenen mittleren und höheren Schulen für die Zeit ihres Pflichtpraktikums. Um durch die Auslandserfahrung neue Einblicke zu gewinnen, muss das Praktikum im erlernten Beruf absolviert werden.

Ganz egal, wo die Interessen liegen, ist ein Praktikum möglich. Die Palette der bisher bereits gewählten Berufe ist vielfältig wie Konditoren, Elektriker, Büroangestellte, Friseure, Restaurantfachkräfte, Fotografen, Gesundheitstrainer, Tierarzthelfer, Weber. Unter den aufnehmenden ausländischen Unternehmen befinden sich u.a. die Süddeutsche Zeitung, das Hotel Sheraton Park Tower in London oder die Volkswagen AG. England, Spanien und Deutschland waren bisher die beliebtesten Länder.

Ein Auslandspraktikum bringt natürlich neben der Verbesserung der Fremdsprachenkenntnisse, eine Stärkung der sozialen und persönlichen Kompetenzen und dadurch auch bessere Chancen am Arbeitsmarkt. Auch die heimischen Dienstgeber können von neuen Erfahrung ihrer jungen Mitarbeiter profitieren. Das im Ausland erlernte Know-how verbessert die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, Mitarbeiter mit Auslandserfahrung sind meist qualifizierter und flexibler einsetzbar und verfügen außerdem über neue Kontakte zu ausländischen Unternehmen. Gerade um Geschäftsbeziehungen auszubauen könnten die Begünstigten gezielt zu Geschäftspartnern, Lieferanten oder innerhalb von Konzernen entsandt werden.

Interessierte können sich ab sofort melden beim Europareferat der AK Tirol, unter der kostenlosen telefonischen Hotline 0800/22 55 22 - 1455.


Nähere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen gibt’s bei der "Standortagentur Tirol" (siehe Infobox).

Dieses Projekt wird von der AK Tirol und dem Land Tirol gefördert.

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