Sie befinden Sich in:
Navigation überspringen      Wir über uns    Sitemap    AK-Login    Kontakt    Presse    Betriebsräte

zur erweiterten Suche
Arbeit & Recht Steuer & Geld Bildung Beruf & Familie Konsument Jugend
Sie befinden sich auf folgendem Pfad
 Pfad: Home | Konsument | Gentechnik
Auto
Energie
Telefon & Handy
Internet
Essen & Trinken
Geld
Gentechnik
Ihr Recht als Konsument
Produkte ohne Tierversuche
Reisen
Versicherungen
Wohnen
Tests & Preisvergleiche
Musterbriefe
EU-konforme Wege und Chancen für gentechnikfreie Regionen in Tirol  

Bringt die grüne Gentechnik Vorteile?

Der immer wieder kommunizierte Vorteil der grünen Gentechnik, man würde weniger und umweltfreundlichere Herbizide einsetzen können, ist bereits wiederlegt .Die neuesten Entwicklungen um das Spritzmittel Roundup zeigen dies beispielhaft. Die Spritzmengen haben sich erhöht, es wurde auch festgestellt, dass sich das Herbizid im Grundwasser findet, obwohl es laut Hersteller im Boden abgebaut werden soll. Auch ein erhöhter Befall von Pflanzenkrankheiten wurde festgestellt. Umweltfreundlicher kann die Verwendung dieses Herbizides also nicht sein. Außerdem haben sich die Ernteerträge verringert.

Birgt die grüne Gentechnik Risiken?

Von Befürwortern grüner Gentechnik wird immer wieder folgendes Argument ins Feld geführt: Der Mensch habe schon immer gezüchtet und die Natur schon immer Mutationen hervorgebracht, Gentechnik tue nichts anderes. Faktum ist aber, dass im Zuge der Genmanipulation synthetische Gene hergestellt werden, also Gene die in der Natur überhaupt nicht vorkommen. Es werden nicht nur Gene von einem Organismus in den anderen eingebracht, sondern es werden Genabschnitte unterschiedlicher Herkunft miteinander verknüpft und unvollständige Gene in den anderen Organismus eingebracht. Eine derartige Vorgangsweise kommt in der Natur nicht vor. Außerdem werden Gene artüberschreitend transferiert z. B. von Bakterien in Pflanzen.

Die Auswirkungen des durch den Menschen umgebauten Genes in dem neuen Organismus ist im übrigen völlig unbekannt. Der Mensch weiß über die komplexe Funktion des genetischen Codes noch sehr wenig, er kennt sich nicht einmal im Bereich der unveränderten Gene vollständig aus. Die von ihm geschaffenen synthetischen Gene und ihre Wirkungen liegen im Dunkeln. Hinzu kommt, dass im natürlichen Organismus auf beiden Seiten des DNA-Stranges ein vergleichbares Gen gegenübersteht. Im Zuge der Genmanipulation kommt jedoch das Gen immer nur auf dem einen Chromosomenstrang vor. Außerdem ist die Gentechnik eine extrem ungenaue Technik. Der Ort der Integration des neuen synthetischen Genes in die DNA ist nicht bekannt.

Die Risiken der Gentechnik sind enorm und ohne Nutzen im Bereich unserer Landwirtschaft, manipulierte Pflanzen würden unkontrollierbar und nicht rückholbar in unsere Umwelt entlassen. Unsere Nahrung würde ohne Wahlfreiheit der Konsumenten mit Gentechnik versetzt, ohne dass die Risiken bekannt sind. Die derzeitige Risikoabschätzung basiert auf dem Kenntnisstand der Wissenschaft. Da die Grenzen unseres Wissens schnell erreicht sind, dürften uns die eigentlichen Risiken unbekannt sein, wir wissen nicht einmal was wir nicht wissen!

zurück Seite Seite 1 Seite 2 Seite 3
Seite 4
Seite 5 Seite 6 Seite 7 weiter



AK Vorarlberg AK Tirol AK Tirol AK Wien AK Kärnten AK Salzburg AK Oberösterreich AK Steiermark AK Niederösterreich AK Burgenland
AK-Portal
Ihre AK in Brüssel
 Warenkorb (leer)
Ratgeber & Servicerechner
Zukunftszentrum Tirol
 Forum
Unsere Beratung
Veranstaltungen
Musterbriefe & Formulare
Publikationen
AK-Forderungskatalog
Untersuchungen & Studien
AK Bücherei
Bildungshaus Seehof
Ratgeber Recht