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EU-konforme Wege und Chancen für gentechnikfreie Regionen in Tirol
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| Produkte haben nur dann auch weiterhin beste Chancen am Markt, wenn sie den Konsumenten eine echte Alternative zur Agrarindustrie bieten. Tirol hat europaweit den höchsten Anteil an Biobauern. Voraussetzung zur Erhaltung dieses Feinkostladens Tirol ist vor allem die mehr als 70 Prozent der Konsumenten in Europa lehnen gentechnisch veränderte Lebensmittel ab. Das ist ein ungeheuer großer Markt, den es in den Tiroler Regionen zu erobern gilt. Gentechnikfreiheit kann aber nur garantiert werden, wenn eine Durchmischung etwa durch Pollenflug mit gentechnisch veränderten Organismen (GVO) ausgeschlossen ist. |
Neue EU-Empfehlung
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| Die aktuelle Empfehlung der EU vom 23. Juli 2003 fordert die Mitglieds-staaten auf, Maßnahmen zur Sicherstellung der Koexistenz zu ergreifen. Darunter versteht man, dass keine Form der Landwirtschaft (biologische, konventionelle und gentechnisch veränderte) in der EU ausgeschlos-sen werden sollte. Es bleibt aber dennoch die Möglichkeit, Beschränkungen für regionale Besonderheiten gesetzlich zu regeln. |
Folgendes hält die EU in ihrer Empfehlung fest:
- Die Wahlfreiheit der Erzeuger und der Konsumenten zwischen gentechnikfrei und genmanipuliert ist sicherzustellen.
- Dies hat durch eine Kombination der Instrumente freiwilliger Abstimmung, Vereinbarungen und Rechtsvorschriften zu geschehen.
- Regionale Aspekte sind dabei zu berücksichtigen z.B. Größe der Felder oder Luftströme und Windrichtung durch Täler.
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