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Was genau ist eigentlich Stress?
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Wie kann Belastungen durch Stress vorgebeugt werden?
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Arbeitsbedingter Stress ist eine Belastung, die im Rahmen der Gefahrenevaluierung am Arbeitsplatz genauso erhoben werden muss wie die Belastung durch gefährliche Stoffe oder Maschinen. Der Arbeitgeber muss Maßnahmen treffen, um die psychischen Belastungen, also auch Stress zu minimieren.
Mehr noch als in allen anderen Bereichen der Gefahrenevaluierung müssen die Betroffenen und ihre Vertreter/-innen einbezogen werden. Sie sollten gefragt werden, ob es Belastungen gibt, die Stress hervorrufen können, welche Gruppen darunter leiden und was aus ihrer Sicht dagegen unternommen werden könnte. |
Wie kann ich bei arbeitsbedingtem Stress helfen?
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Die Verantwortung für die Verhütung von arbeitsbedingtem Stress liegt, wie ganz generell die Verhütung von Gefährdungen und Belastungen der Beschäftigten, beim Arbeitgeber.
Um die best mögliche Wirkung zu erzielen, sollten natürlich auch in Fragen der Stressreduktion Beschäftigte, Vorgesetzte, Arbeits-mediziner, Betriebsrat, Sicherheitsvertrauensperson und gegebenenfalls ein Arbeitspsychologe eng zusammenarbeiten. |
Wenn Sie selbst betroffen sind oder von Kollegen wissen, die unter arbeitsbedingtem Stress leiden,
- sprechen Sie mit dem Arbeitgeber, dem Betriebsrat, der Sicherheitsvertrauensperson und anderen Kollegen über die Probleme,
- helfen Sie mit, Ursachen aufzudecken, mögliche Lösungen zu ermitteln und herauszufinden, wie diese umgesetzt werden könnten, indem Sie sich an der Evaluierung des Arbeitsplatzes auch aktiv beteiligen,
- teilen Sie Ihren Vorgesetzten mit, ob die von ihm gesetzten Maßnahmen zur Stressbewältigung tatsächlich hilfreich sind,
- besprechen Sie Ihre Lage mit dem Arbeitsmediziner oder dem Arbeitspsychologen bzw. ermutigen Sie die betroffenen Kollegen dazu. Arbeitsmediziner sind zur Verschwiegenheit verpflichtet!
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