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Richtig ernähren
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Vitamine - das sollten Sie wissen
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Ein Vitamin ist selten ein bestimmter Stoff. Meistens handelt es sich um eine ganze Gruppe von Substanzen, die alle eine ähnliche chemische Struktur und eine vergleichbare Wirkung haben. Die Art und Weise ihrer jeweiligen Wirksamkeit kann jedoch recht unterscheidlich sein.
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen wasser- und fettlöslichen Vitaminen. Die fettlöslichen Vitamine können im Körper gespeichert werden. Die wasserlöslichen Vitamine werden bei überhöhter Zufuhr mit dem Urin ausgeschieden.
Dieser Umstand lässt uns selten in eine Mangelsituation an fettlöslichen Vitaminen geraten, aber er bringt die Gefahr einer Vergiftung bei Überdosierung. Ob es zu einer ähnlichen Vergiftung durch wasserlösliche Vitamine kommen kann, ist noch umstritten. |
Überdosierung umstritten
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Seit vielen Jahren werden immer wieder Megadosierungen wegen ihrer sehr speziellen heilenden Wirkung im Körper angepriesen. Was hierbei häufig übersehen wird, ist die Tatsache, dass die Wirkung solcher Dosen gewöhnlich nichts mehr mit der normalen Vitamin-Wirkung gemeinsam hat.
Hier wird das Vitamin zum Medikament. Und nur als solches sollte es - durch den Arzt kontrolliert - gehandhabt werden. Die normale Tagesdosis bewegt sich bei Vitaminen im Bereich von einigen Milligramm (mg = 1/ 1000 g) oder gar Mikrogramm (μg = 1/ 1000 mg).
Für den täglichen Bedarf eines Menschen haben die Ernährungsgesellschaften von Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam eine Richtlinien erarbeitet, die bei der ÖGE - Österreichische Gesellschaft für Ernährung erworben werden können. |
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