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Functional Food - was ist das?

Als Functional Food bezeichnet man Lebensmittel, die einen Nutzen für Zielfunktionen im Organismus zeigen, in einer Art, die den Gesundheitszustand verbessert und/oder ein Krankheitsrisiko vermindert. Es sind Lebensmittel, die als Teil der normalen Ernährung aufgenommen werden und nicht als Pillen oder Supplemente.


Der Zusatznutzen für die Gesundheit muss durch die Anwesenheit von funktionellen Stoffen, sogenannter Nutraceuticals (engl. Nutrition = Ernährung und pharmaceuticals = Pharmazeutika bzw. Medikamente) begründbar sein.

Funktionelle Stoffe sind z.B.:

  • Ballaststoffe

  • probiotische Kulturen

  • Phytochemicals

  • Antioxidantien

Bei Functional Food handelt es sich beispielsweise um:

  • Omega-3-Brot

  • probiotische Joghurts

  • Präbiotika

  • mit antioxidativen Vitaminen angereicherte Erfrischungsgetränke (ACE-Säfte)

Natürlich enthalten Lebensmittel schon immer funktionelle Stoffe. Neu ist, dass die Forscher diese Bestandteile zu identifizieren beginnen und genau zu bestimmen versuchen, welchen Nutzen sie im Einzelnen bieten können. So werden die funktionellen Bestandteile zahlreicher traditioneller Lebensmittel entdeckt und neue Produkte entwickelt, denen diese nützliche Bestandteile zugesetzt werden.

Aus Sicht der AK ist der Markt für funktionelle Lebensmittel kritisch zu betrachten:

Functional Food ist grundsätzlich keine Garantie für eine bedarfsgerechte und ausgewogene Ernährung. Ernährungsfehler lassen sich auch durch den Verzehr von funktionellen Lebensmitteln nicht beseitigen. In vielen Fällen fehlt es noch an genügend wissenschaftlichen Daten über die Wirkungen. Forschungsbedarf besteht auch über Langzeit- und Synergieeffekte mit anderen Nahrungsbestandteilen oder die Kombination mehrer funktioneller Lebensmittel.

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