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Snacks - die kleinen Energielieferanten

Die Empfehlung, dreimal am Tag eine Mahlzeit und zwei mal eine Zwischenmahlzeit bzw. einen Snack einzunehmen, ist immer noch aufrecht. Als zentrales Argument wird das Vorbeugen eines Energietief angeführt, das zu Leistungsabfall, Müdigkeit und Konzentrationsmangel führen kann. Dies gilt insbesondere für Kinder, deren Stoffwechsel schneller abläuft, als der von Erwachsenen.

"Ein gesundes Frühstück vor und ein vollwertiger Pausensnack in der Schule liefern ausreichend Energie und Nährstoffe, um einen anstrengenden Schultag zu überstehen. Wer sein Frühstück zu Hause nicht anrührt, sollte ein reichhaltiges Pausenfrühstück mitnehmen“ (DGE 2004).

Nicht ideal: Süßigkeiten

Der schnelle Griff zu Schokoriegel, Waffeln und Co. gilt jedoch als „der falsche Weg“. Diese Lebensmittel sind in der Regel zu süß und zu fett. Außerdem enthalten sie meist nur wenig oder gar keine Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe.

Geeignete Pausensnacks sind:

  • Milch und Milchprodukte

  • Vollkornbrot und -gebäck,

  • dünn bestrichen mit Butter,

  • Margarine oder

  • Frischkäse und z.B. belegt mit

  • magerem Schinken

  • fettarmer Wurst oder

  • Käse (bis 45 % Fett i.Tr.) bzw.

  • mit einem vegetarischen Brotaufstrich und

  • mit Gurkenscheiben, Tomaten, Paprika oder Salatblättern, frisches Obst und Gemüse,

Dazu: Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- oder Früchtetees, Malzkaffee und Fruchtsaftschorlen.

Weniger geeignet sind:

Fertige Müslimischungen, die Zucker-Honigzusätze oder Schokolade enthalten. Besonders zuckerhaltige Lebensmittel, wie Nuss-Nougat-Creme, Schoko-Riegel oder Waffeln und Kuchen.

Diese enthalten in der Regel viel Zucker und Fett und gehören wie Süßigkeiten nicht regelmäßig auf den Speiseplan. Das gleiche gilt für Colagetränke, Fruchtsaftgetränke, Fruchtnektare und zuckerhaltige Limonaden, denn sie enthalten zuviel zugesetzten Zucker.

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