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Zahlungsaufforderungen aus Zagreb für nie bestellte Waren  

11.11.2004
Verblüffte Tiroler beschweren sich bei der AK: Sie erhielten aus Zagreb eine Mahnung für eine Rechnung über 40 Euro. Freilich wurde nie etwas bestellt, geschweige denn hat jemals wer etwas erhalten. Die Arbeiterkammer rät: In den Papierkorb damit und keinesfalls zahlen!

„Vor mehr als vier Wochen haben wir Ihnen Ihre bestellten Waren zugeschickt und dann nichts mehr von Ihnen gehört. Sie haben weder die Ware zurückgeschickt (jetzt ist es zu spät) noch die Rechnung bezahlt.“ Ein Brief mit dubiosem Inhalt ging in den letzten Tagen an so manchen Tiroler Haushalt. Absender der persönlich adressierten Post: Eine gewisse „PT Marketing d.o.o.“ aus Zagreb. In dem Brief wird auf fällige Mahnspesen verwiesen und gebeten, den Betrag von 43,89 per beigelegten Erlagschein zu überweisen, um weitere zusätzliche Spesen zu vermeiden.

„Die Konsumenten, die zu uns kommen haben jedoch nie etwas bei der Firma bestellt. Sie haben überhaupt keine Ahnung, was die Post aus Kroatien soll, sind aber dennoch verunsichert, weil in dem Brief ja ziemlich Druck gemacht wird“, sagt AK-Konsumentenschützerin Dr. Tembler. Ihr Tipp: „Vergessen sie das Schreiben, denken Sie erst gar nicht daran die kostenpflichtige Kundenhotline anzurufen, sondern werfen sie den Brief einfach weg. Und zahlen sie auf keinen Fall ein“, so Tembler.


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