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Neue Software schützt Konsumenten bei Krediten vor falschen Zinssatzberechnungen
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| 11.01.2005 |
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Einige Banken haben offensichtlich aus dem Kreditskandal nichts gelernt. Die Zinssatzanpassungen sind teilweise noch immer falsch. Die AK Tirol stellt einzigartig in Österreich einen Zinssatzrechner als EDV-Programm zur Verfügung. Damit haben die Konsumenten die Möglichkeit, die Zinssatzänderungsmitteilungen ihrer Banken nachzuvollziehen und auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Bei falscher Berechnung haben Betroffene eine Handhabe, die Richtigstellung des Zinssatzes zu verlangen.
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Die Konsumentenschützer der AK Tirol sind erschüttert. Trotz des Zinsenskandals zu den Krediten, die vor 1. März 1997 aufgenommen wurden, behandeln die Banken Zinssatzanpassungen teilweise noch immer nicht korrekt. Obwohl die Banken ihren Kunden Tausende an Euro rückerstatten mussten und Zinsanpassungsklauseln nun nach einer genauen gesetzlichen Regelung auszugestalten sind, kommt es noch immer vor, dass einige Banken die Zinssätze falsch anpassen. Berücksichtigt man, dass Verbraucherkredite unter Umständen eine Laufzeit von bis zu 25 Jahren haben, ergeben sich beachtliche Summen, die von den Kunden zu viel verlangt werden.
„Einige Banken scheinen aus dem Kreditzinsenskandal gar nichts gelernt zu haben“, ärgert sich AK-Präsident Fritz Dinkhauser. Und das alles wieder auf dem Rücken der Konsumenten. Deshalb stellen die AK-Experten im Konsumentencorner einzigartig für Österreich allen Tirolerinnen und Tirolern ein neu entwickeltes EDV-Programm zur Verfügung. Damit kann überprüft werden, ob der Zinssatz, der von ihrer Bank mitgeteilt wird, auch der vertraglichen Vereinbarung entspricht, also der vereinbarten Zinsgleitklausel im Verbraucherkreditvertrag. Geschulte Kräfte im Konsumenten-corner helfen den Konsumenten bei der Eingabe. |
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