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Fallstory: Luggi setzt eins drauf
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Es waren nicht nur die Lehrer, Eltern und Kollegen von Luggi, die bei allen passenden und unpassenden Gelegenheiten vom lebenslangen Lernen redeten und die Wichtigkeit einer breiten beruflichen Qualifizierung betonten.
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| Luggi ist Kochlehrling in den letzten Monaten seiner Ausbildung und hat schon selbst gemerkt, dass es nur von Vorteil sein kann, beruflich gut aufgestellt zu sein und was die eigene Zukunft betrifft nicht nur auf ein Pferd zu setzen. Aus der Lehre zum Koch ist ihm das Herstellen von Kuchen und Backwaren natürlich vertraut; der Schluss lag nahe: Ich will noch eine Konditorlehre dazu machen! Leicht gesagt, doch wie getan? In der AK-Jugendabteilung erfährt er, dass es gleich zwei mögliche Wege zu seinem Ziel gibt: Erstens kann Luggi freilich einen Lehrvertrag in einer Konditorei abschließen und dort ein normales Lehrverhältnis absolvieren. Da die Lehrberufe Koch und Konditor im Ausmaß eines Jahres verwandt sind, stünden Luggi nur noch das zweite und dritte Lehrjahr als Konditor bevor. Luggi wird nachdenklich: Noch zwei Jahre als Lehrling und dementsprechend schlecht verdienen? Seine Miene hellt sich erst auf, als ihm der AK-Jugendberater von der zweiten Variante erzählt: Der Lehrabschluss als Konditor kann auch im Wege einer sogenannten Zusatzprüfung erfolgen. |
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