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Für den Besuch einer Krabbelstube gilt:

Das ein- bis dreijährige Kind braucht die gefühlvolle Zuwendung seiner primären Bezugspersonen. Daher ist es wichtig, dass sich die Eltern in der Zeit, in der das Kind zuhause ist, dem Kind auch wirklich intensiv widmen können. Das heißt aber nicht, dass die Eltern am Wochenende mit dem Kind besonders viel unternehmen sollen! Eine 40-Stunden-Woche in der Krabbelstube zu verbringen, ist für das Kind sehr anstrengend, mindestens genauso anstrengend wie eine 40-Stunden-Arbeitswoche für die Eltern. Das Kind braucht jetzt vor allem Erholung, Ruhe und Entspannung. Und Bezugspersonen, die es nicht mit vielen anderen Kindern teilen muss.

Die Suche nach der geeigneten Krabbelstube

Kaufen Sie nicht die Katze im Sack! Überzeugen Sie sich zuerst bei einem unverbindlichen Besuch davon, dass sich Ihr Kind in der ausgewählten Krabbelstube wohlfühlen kann. Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl und Ihre Intuition! Versuchen Sie im Gespräch mit den Pädagoginnen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Fragen Sie nach, wie der Tag gestaltet wird, wie die Reinlichkeits-Erziehung gehandhabt wird, ob individuell auf jedes Kind eingegangen wird, fragen sie nach der Ess-Situation und wie die Schlafstunde abläuft.

Wenn sie nach dem ersten Beschnuppern ein starkes Unbehagen verspüren, suchen Sie lieber nach einer anderen Betreuungsmöglichkeit für Ihr Kind. (Was angesichts der Unterversorgung mit Krippenplätzen zugegebenermaßen leichter gesagt als getan ist.)

Viele Kindergärten bieten von sich aus Schnuppertage, an denen Eltern ihre Kleinen begleiten und so langsam auf die neue Situation vorbereiten können. Von dieser Möglichkeit sollten Eltern unbedingt Gebrauch machen.

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