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Bedenklich Kränklich
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Hanni geht es gar nicht gut. Nachdem sie sich schon die halbe Nacht erbrechen musste, ist an ein Aufstehen am Morgen gar nicht zu denken.
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| “Ich muss da irgendetwas Falsches erwischt haben”, stöhnt Hanni, sinkt zurück ins Kissen und fällt in einen unruhigen fiebrigen Schlaf. Als sie wieder erwacht, ist es beinahe Mittag. Als sie bemerkt, dass auf ihrem Anrufbeantworter 2 Anrufe des Lehrbetriebes aufscheinen, fällt ihr mit Schrecken ein, dass sie die Firma noch gar nicht verständigt hat. Aus Angst vor Vorwürfen traut sich Hanni nicht im Betrieb anzurufen sondern verständigt telefonisch ihre beste Freundin und bittet sie, am Nachmittag den Betrieb zu informieren. Da macht die auch und bittet ihrerseits eine befreundete Kollegin von Hanni, dem Personalbüro Bescheid zu geben. Diese schließlich vergisst darauf. Tags darauf fühlt sich Hanni fit genug, zum Arzt zu gehen, der sie für einige Tage krank schreibt. Als sie – wieder genesen – zum Dienst antritt, fallen ihr bereits die bösen Blicke ihrer Kollegen auf. Als nächstes setzt es ein Donnerwetter seitens des Chefs, der Hanni bittere Vorwürfe macht, dass sie die Firma einfach im Stich gelassen hätte. Völlig frustriert und gekränkt wendet sich Hanni an die Arbeiterkammer: “Ich bin doch wirklich krank gewesen! Die halbe Nacht hab ich gekotzt! Und jetzt sind alle bös auf mich, das ist so ungerecht!” Hanni hat Angst, dass sie nun entlassen wird und sich um einen neuen Lehrplatz umschauen muss. |
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