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Recht muss Recht bleiben
221.000 arbeitsrechtliche Beratungen im Jahr 2005  

13.04.2006
Der Druck auf die Betriebe wächst. Leidtragende sind dabei in erster Linie die Arbeitnehmer. Die Zahlen sprechen für sich. Insgesamt wurden 221.469 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von den AK-Juristen arbeitsrechtlich beraten, es wurden 186.600 telefonische Anfragen von den 30 Expertinnen und Experten in Innsbruck und in den AK-Geschäftstellen beantwortet. 34.869 Arbeitnehmer kamen im vergangenen Jahr zu den AK-Fachleuten, um sich persönlich arbeitsrechtlich beraten zu lassen.

Lohn- und Gehaltsfragen dominierten

Die Schwerpunkte lagen bei Lohn- und Gehaltsfragen sowie bei der Beendigung von Dienstverhältnissen. Es wurde die Summe von 14,5 Millionen Euro erkämpft, die den Beschäftigten an Löhnen und Zahlungen vorenthalten wurden und nunmehr den Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern zugute kommen.

Erfolgsquote bei 90 Prozent

Die AK Tirol hat im vergangenen Jahr ihre Mitglieder in mehr als 14.000 Fällen arbeitsrechtlich vertreten und das mit großem Erfolg: Mehr als 90 Prozent der strittigen Ansprüche konnten für die betroffenen Beschäftigten durchgesetzt werden. Insgesamt erreichte die AK Tirol Zahlungen in Höhe von 14,5 Millionen Euro an ausständigen Geldern für die Tiroler Beschäftigten. Die unzähligen Interventionen und die erkämpften Millionensummen beweisen, dass es für einige Unternehmer noch immer nicht selbstverständlich ist, geltende Gesetze und Verträge einzuhalten.

Recht muss Recht bleiben

AK-Präsident Fritz Dinkhauser: "Recht muss Recht bleiben, darum geht es uns als Vertreter der Tiroler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Wir sind das Schutzhaus für die Tiroler Beschäftigten und die Notfallzentrale für täglich hunderte Ratsuchende."

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Details zur Arbeitsrechtlichen Bilanz


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