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AK-Erhebung: Bis zu 502 Euro Preisdifferenz für B-Führerschein  

09.06.2006
Von der AK Tirol wird vor allem kritisiert, dass zwar insgesamt 15 Gesetzes- und Verordnungsänderungen im Interesse der Fahrschulen vorgenommen wurden, die Interessen der Fahrschüler und Eltern aber bisher unberücksichtigt geblieben sind. Insbesondere wird diesbezüglich auf die alternative Möglichkeit zur klassischen Führerscheinausbildung verwiesen. Wer kann sich noch an die Zeit erinnern, in der es möglich war, die Prüfung bei der Behörde (ohne Fahrschulausbildung) anzumelden und zu absolvieren. Dies ist dann im Interesse der Fahrschulen durch das Teilobligatorium (bisher waren acht Theorie- und acht Praxisstunden über die Fahrschule Pflicht) ersetzt worden.

Gerade in den letzten Jahren in denen sich der Führerschein enorm verteuert hat (Tirol lag beim Mehrphasenführerschein im österreichischen Spitzenfeld) wurde diese günstigere Ausbildungsalternative vielfach in Anspruch genommen. Tatsache ist, dass dieses Obligatorium zwar weiterhin grundsätzlich möglich ist, die Mindestausbildung in den Fahrschulen erhöht sich aber auf mindestens 21 Unterrichtseinheiten. Damit wird für viele Betroffene diese Ausbildungsmöglichkeit uninteressant, denn der Unterschied zur klassischen B-Ausbildung ist minimal oder sogar teurer!

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