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Steigende Zahl an Pestiziden in Obst und Gemüse
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| 06.07.2006 |
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Pestizide und Kleinkinder
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Kleinkinder nehmen im Vergleich zu ihrem Körpergewicht cirka drei- bis viermal soviel Nahrung auf wie Erwachsene. Ihr Organismus ist daher wesentlich anfälliger gegen Störungen durch Gift. Gläschenkost, also fertige Babynahrung darf daher Pestizidrückstände nur sehr eingeschränkt enthalten. Bestimmte Pestizide dürfen gar nicht vorkommen (gilt als erfüllt, wenn in der Analyse nicht mehr als 0,003 mg/kg nachgewiesen). Soweit bestimmte Pestizide überhaupt verwendet werden dürfen sind strenge Grenzwerte von nur 0,01 Milligramm pro Kilogramm einzuhalten. Diese strengen rechtlichen Anforderungen gelten jedoch nicht für frisches Obst und Gemüse.
Studien aus den USA belegen, dass Kinder die konventionell angebaute Agrarprodukte essen, im Urin eine deutlich höhere Pestizidkonzentrationen aufweisen, als Kinder die Bio-Lebensmittel essen. |
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