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Podiumsdiskussion: Förderungs- statt Leistungsgruppen
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| 02.11.2006 |
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Resümee und Ausblick
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Der Arbeiterkammer Tirol war der Dialog mit Tirolern Bildungsexperten und Interessensvertretern im Rahmen der AK-Podiumsdiskussion ein wichtiges Anliegen. An diesem Veranstaltungsabend meldeten sich auch Eltern zu Wort, die großen Zweifel daran hegten, ob ihre Kinder in den Leistungsgruppen bestens gefördert werden.
Die AK Tirol ist der Meinung, dass die Leistungsgruppen keiner zeitgemäßen Pädagogik mehr entsprechen. In den Mittelpunkt von schulpädagogischen Bemühungen muss die "individuelle Förderung des Kindes" gerückt werden. Kinder brauchen ein Lernumfeld, in welchem Lehrer auf die Bedürfnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder eingehen und umgehend reagieren können. Die Leistungsgruppen geben dieser individuellen Förderung eine begrenzte Gestaltungsmöglichkeit. Anstelle des Leistungsgruppensystems sollen heterogene Lerngruppen entstehen, die sich durch neue pädagogische Modelle der Binnendifferenzierung auszeichnen. Damit eine innovative Schulentwicklung stattfinden kann, braucht es eine Intensivierung der Forschung- und Entwicklungsarbeit, auf der neue pädagogische Konzepte erarbeitet werden und die Lehrerfortbildung intensiviert werden können. Bildungsverantwortliche, -träger, –wissenschaftler, Eltern aber auch die politischen Verantwortlichen auf Landes- und Bundesebene sind die Akteure, die diesbezüglich was in Bewegung setzen können. Der Dialog ist dabei eine gute Voraussetzung um sich gemeinsam auf den Weg zu machen.
Die Arbeiterkammer Tirol hat mit der AK-Podiumsdiskussion erste Impulse gesetzt, mit dem Ziel vor Augen, eine nachhaltige Veränderung der Situation an den Hauptschulen zu bewirken und mit der Erwartung, dass das Thema "Leistungsgruppen an Hauptschulen" weiterhin Gegenstand von Diskussionen bleibt. |
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