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Podiumsdiskussion: Förderungs- statt Leistungsgruppen
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| 02.11.2006 |
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Fritz Dinkhauser, AK-Präsident
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AK Präsident Fritz Dinkhauser setzte sich für die Abschaffung der Leistungsgruppen an den Hauptschulen zugunsten individueller Fördergruppen ein. Die AK-Vollversammlung hat diese Forderung in einem Antrag einstimmig verabschiedet und diesen Antrag bereits den politischen Verantwortlichen auf Bundesebene übermittelt. Dem AK Präsidenten ist dieses bildungspolitische Thema ein wichtiges Anliegen. Es dürfe sich keine Klassengesellschaft etablieren. Leider werden durch die Leistungsgruppen Kategorisierungen und Diskriminierungen vorgenommen. Allein die Situation auf dem Arbeitsmarkt zeigt deutlich, wie prekär sich die Jobsuche für Personen darstellt, wenn im Zeugnis die dritte Leistungsgruppe aufscheint. Vor allem den Jugendlichen, die einen Lehrplatz suchen, wird damit die Zukunft verbaut. Wichtig bei der Entwicklung von jungen Menschen sind die individuelle Förderung und das Herausarbeiten ihrer persönlichen Kompetenzen. Das Zukunftszentrum Tirol geht hier vorbildhafte Wege und versucht in unterschiedlichen Projekten stärkenorientiert mit Jugendlichen zu arbeiten.
Dinkhauser begrüßt auch die unterschiedlichen Schulversuche, die im Rahmen der Schulautonomie neue Wege des Lehrens und Lernens gehen und Lerngruppen heterogen gestalten. Die AK Tirol wird sich dafür einsetzen, dass die Forderung „Abschaffung der Leistungsgruppen an den Hauptschulen“ zugunsten einer besseren individuellen Förderung auch von den politischen Verantwortlichen mitgetragen wird. Der AK-Präsident kündigt weitere AK-Initiativen an und wird sich für neue pädagogische Wege einsetzen. |
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