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147. Vollversammlung: Agrargemeinschaft - Unrecht gegenüber Gemeinden neuerlich fortgeschrieben  

17.11.2006
Wir leben im 21. Jahrhundert und noch immer bereichert sich eine Minderheit auf Kosten der Mehrheit. Ziel muss sein, dass Baugründe von Gemeinden verkauft werden können vor allem für kommunale Zwecke und den Gästen und Bürgern zur Erholungszwecken zur Verfügung stehen. Es geht nicht darum, Agrargemeinschaften zu kriminalisieren. Aber es geht immerhin um Allgemeingut und davon sollten tatsächlich alle Bürger in den Gemeinden etwas haben, nicht nur ein paar Privilegierte. In vielen Gemeinden wären diese Flächen für den sozialen Wohnbau aber vor allem auch für Betriebs- bzw. Industrieansiedelungen von überregionaler Bedeutung.

Die AK Tirol hat in dieser Frage die Bürgermeister und alle Tiroler Gemeinderäte mobilisiert, hat das Unrecht öffentlich gemacht und das Land aufgefordert, dieses Unrecht zu beseitigen, um endlich den Gemeinden wieder zu ihrem Recht zu verhelfen. Der zuständige Agrarlandesrat und oberste Bauernvertreter hat eilends reagiert, um den Zorn in der Bevölkerung nicht weiter eskalieren zu lassen. „Herausgekommen ist eine hatscherte Novelle, die zwar Erleichterungen für betroffene Gemeinden bringen könnte, die jedoch das himmelschreiende Unrecht neuerlich fortschreibt. Wer kritisiert wird eliminiert, wie das Beispiel des couragierten zuständigen Hofrats der Agrarbehörde zeigt, der politisch ruhig gestellt, in Ruhstand geschickt wird“, so Dinkhauser.

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