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AK-Dinkhauser: „Tiroler Einkommensstatistik zum Genieren – Arbeitnehmer sind die Draufzahler!“  

20.12.2006
Das monatliche Durchschnittseinkommen in Tirol liegt nach der jüngsten Erhebung des Rechnungshofes an allerletzter Stelle aller Bundesländer. Ein Vorarlberger hat pro Monat im Schnitt um 200 Euro mehr im Geldtaschl. „Das ist zum Schämen. Die Beschäftigten fragen sich zu Recht, wie viele Statistiken noch gemacht werden müssen, bis endlich von Landesseite her diese Ungerechtigkeit gegenüber den Tiroler Beschäftigten ernst genommen wird.“ Sowohl der Hauptverband, als auch die Lohnsteuerstatistik und nunmehr auch der Rechnungshof, kommen zu den gleichen niederschmetternden Ergebnissen, da braucht sich kein Politiker mehr auf irreführende Daten auszureden. Auch die Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Beschäftigten sind durch nichts zu rechtfertigen.

Unsere AK-Experten haben es genau nachgewiesen: Das arbeitszeitbereinigte Monatseinkommen der Frauen liegt um 33 Prozent unter jenem der Männer. Die Schere ist sogar noch weiter auseinander gegangen. So hat der Verdienstabstand der weiblichen Angestellten zu ihren männlichen Kollegen in Tirol im Jahr 1990 exakt 7,3 Prozent ausgemacht. Bis zum Jahr 2005 hat sich dieser eklatante Unterschied nicht verringert sondern sogar noch erhöht, auf nunmehr 9 Prozent. Was ist angesichts dieses deprimierenden Ergebnisses von der jahrzehntelangen Gleichbehandlungsdiskussion zu halten? Politik und Gewerkschaft – es ist Handlungsbedarf, die Frauen brauchen keine Sonntagsreden mehr, wir brauchen statt einer Gleichbehandlungskommission endlich eine Gleichbezahlungskommission! Aber nicht nur die Frauen in Tirol sind betroffen, alle Berufsgruppen, vor allem die Niedrigeinkommensbezieher.

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Durchschnittseinkommen in Tirol
Schwankungen bei der Einkommenshöhe Appell an die Gewerkschaften weiter



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