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AK-Präsident Dinkhauser: „Wir verlangen gleiche Chancen für alle Tiroler“
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| 29.12.2006 |
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„Tirol ist ein Hochpreisland aber ein Niedriglohnland. Wir verlangen mehr Gerechtigkeit im Westen. Die Tiroler Beschäftigten müssen im Neuen Jahr von der guten Konjunktur stärker profitieren“, verlangt AK-Präsident Fritz Dinkhauser zum bevorstehenden Jahreswechsel.
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| „Sie haben es sich verdient, endlich ihren gerechten Anteil am Wirtschaftsaufschwung zu erhalten. Das Motto der AK Tirol für das Neue Jahr lautet daher: Mit aller Kraft für mehr Chancengleichheit kämpfen. Die Unterschiede Arm – Reich haben sich in den letzten Jahren gravierend erhöht. Niedrige Einkommensbezieher, chronisch Kranke und sozial Benachteiligte haben Sparmaßnahmen im Sozial- und Gesundheitsbereich sowie die dramatischen Verteuerungen in den Lebenshaltungskosten am stärksten spüren müssen. Der Wohlstand hat hingegen dort massiv zugenommen, wo bereits jetzt der Tisch übervoll gedeckt war“, so der Tiroler AK-Präsident. |
| Tirol ist ein Hochpreisland aber ein Niedriglohnland. Wir verlangen mehr Gerechtigkeit im Westen. Wir gehen von den Forderungen nicht herunter. Schluss mit dem himmelschreienden Unrecht gegenüber den Gemeinden in der Frage der Agrargemeinschaften. Wo bleibt die Mietzinsbeihilfe in allen Gemeinden? Wo ist der gleiche Lohn für gleiche Arbeit? Frauen haben immer noch ein Drittel weniger Einkommen! Wo bleibt die zweite Gasleitung für Tirol? Wo das einheitliche Preisniveau bei Treibstoffen und beim Öffentlichen Verkehr? Wo bleibt die Bildungsoffensive? Das Land muss für endlich für den gerechten Ausgleich Sorge tragen! |
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