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Zimmer-Service
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| 12.03.2007 |
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Helga ist Gastronomie-Lehrling und lernt in einem Saisonhotel. Wie die allermeisten ihrer Lehrlingskollegen kann sie nicht täglich an den Arbeitsplatz anreisen und erhält deshalb ein Personalzimmer zur Verfügung gestellt.
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| Helga verbringt also im Hotel nicht nur ihre Arbeitszeit sondern auch Teile ihrer Freizeit. Nun ist Helga ein lebenslustiges junges Mädchen, das gerne mit Menschen Kontakt hat. Nicht umsonst hat sie sich ja für eine Lehre im Tourismus entschieden. Ständig lernt Helga neue Leute kennen. Im Wintersportort, wo sie lernt, ist ja auch einiges los … Und da kommt es dann immer wieder einmal vor, dass Helga eine der vielen Bekanntschaften, die sie macht, ganz besonders nett findet bis hin zur berühmten Frage „Zu dir oder zu mir?“ Also zu Helga! Was noch nicht erwähnt wurde: Helga teilt ihr Personalzimmer mit einer Kollegin. Die hat manchmal einen ganz anderen Dienstplan und möchte beispielsweise schon schlafen, während Helga noch einen drauf macht. Man kann sich vorstellen, welche Freude Helgas Zimmerkollegin hat, wenn irgendwann gegen Mitternacht Helga mit ihrer neuen Flamme das gemeinsame Zimmer betritt und dann das tun will, was Männer und Frauen eben manchmal gerne miteinander tun. Helgas Chef wiederum steht auf dem Standpunkt, dass er die Personalzimmer seinen Mitarbeitern zur Verfügung stellt, keinesfalls aber deren heimlichen nächtlichen Gästen. Mag sein, dass das Helga nicht immer ganz klar war; schließlich haben auch andere Kolleginnen und Kollegen auf ihren Zimmern gelegentlich Herren- bzw. Damenbesuch. Nachdem sich Ihre Kollegin aber über das nächtliche Treiben im Nebenbett beim Chef beschwert hat und der Chef weitere Herrenbesuche ausdrücklich verboten hat, gibt es keine Ausrede mehr. Wann immer sie das Besuchsverbot bricht, riskiert Helga den Entzug des Personalzimmers, was zwangsläufig zur Beendigung des Lehrverhältnisses führen muss. Aber Helga ist nun einmal verliebt und kurze Zeit später ihre Lehrstelle los. Dass es „der Typ eigentlich nicht wert war“, ist nun aber wirklich besonderes Pech. |
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