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AK Tirol lässt importierte Paprika, Erdbeeren und Trauben auf Pestizidrückstände untersuchen  

Tipps für Konsumenten

Wer regionales und saisonales Obst und Gemüse bevorzugt, minimiert die Belastung. Ein Ausweichen auf Bioprodukte erscheint angesichts dieser Ergebnisse sinnvoll.

Unverantwortliche Reaktion der WK Tirol auf Testergebnisse

Die inkompetente Verharmlosung eines objektiven Problems, dass die festgestellten Pestizid-Cocktails sowie Grenzwertüberschreitungen bei Importware im Obst- und Gemüsefachhandel sowie im Lebensmitteleinzelhandel, durch „Waschen des Produktes die Rückstände entfernt würden“, entbehrt jeder sachlichen Grundlage.



Solche Empfehlungen sind nur bedingt tauglich. Einige der festgestellten Pestizide wirken systemisch und lassen sich nicht abwaschen und befinden sich im Obst oder Gemüse nicht auf der Oberfläche, so die Konsumentenschützer der AK Tirol. Untermauert wird diese Aussage von den zuständigen Experten.

Auch sonstige Pestizide lassen sich nur bedingt abwaschen. Aufgrund der Ergebnisse ist daher nicht davon auszugehen, dass der Fach- bzw. Einzelhandel den Verbrauchern „beste Qualität“ anbietet.

Die AK Tirol fordert daher die Verantwortlichen nachdrücklich auf, entsprechende Eigenkontrollen im Hinblick auf Pestizidrückstände durchzuführen. Mit dem Vorschlag des Abwaschens von belastetem Obst und Gemüse wird dieses Problem in unverantwortlicher Weise verharmlost, statt es endlich im Interesse der Konsumenten zu lösen.

zurück Seite Seite 1 Seite 2 Zusammenfassung der Ergebnisse Forderungen der AK Tirol
Unverantwortliche Reaktion der WK Tirol auf Testergebnisse
Stellungnahme von Univ.-Prof. Dr. Werner Pfannhauser weiter



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