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AK-Dinkhauser kritisiert Teuerung für Pendler: Niedrigverdiener trifft Belastung voll
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| 23.03.2007 |
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Das liegt vor allem am System der Pendlerpauschale selbst, denn diese stellt auf die Steuerbemessungsgrundlage ab. Also für die niedrigen Einkommensbezieher bringt die Pendlerpauschale, im wahrsten Sinne des Wortes - nichts!
Dinkhauser: „Gerade für unser Bundesland ist dies besonders tragisch, denn in Tirol sind die Treibstoffpreise seit jeher am teuersten und ein Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr ist auch nicht immer möglich. Dazu kommt noch, dass die Tiroler Durchschnittseinkommen die zweitniedrigsten sind.
Ein Umstieg auf Bus und Bahn ist ein reines Wunschdenken. Die Züge und Busse sind bummvoll und vollkommen überteuert. Die AK Tirol begrüßt zwar in dieser Hinsicht die Initiativen des Landes, aber festzuhalten ist, dass jahrzehntelang viel zu wenig in den Öffentlichen Verkehr investiert wurde. Ganz zu schweigen von den höchsten VVT-Preisen Österreichweit. So kostet eine Jahreskarte Kufstein - Innsbruck immerhin 1.217 Euro! Eine Belastung, die gerade für einkommensschwache Arbeitnehmer ein großes Problem darstellt.
Die AK Tirol verlangt seit Jahren eine Totalreform der Pendlerpauschale. Außerdem kündigt Dinkhauser an, genau zu beobachten, ob diese Steuermehreinnahmen aus den Taschen der Arbeitnehmer auch wirklich zweckgebunden für Klimaschutzmaßnahmen, wie den Ausbau des Nahverkehrs, eingesetzt werden. |
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