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AK-Präsident Dinkhauser: „Stillstand beim Arbeitnehmerschutz bedeutet Rückschritt“
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| 03.05.2007 |
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Unfallprävention
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Die AK Tirol sieht die Ursache für den Anstieg der Arbeitsunfälle vor allem in zunehmendem Stress, Zeit- und Termindruck. Für Einschulungen und Unterweisungen samt Information über die Unfallgefahren bei der Arbeit bleibt oft zu wenig Zeit. Auch die Kontrollen der Arbeitsinspektion sind nach Ansicht der AK Tirol zu wenig effektiv. Gerade hier fehlen die nötigen personellen Kapazitäten und es wurde der bloßen Beratungstätigkeit ein immer größerer Stellenwert eingeräumt.
Dinkhauser: „Der Bund hungert die AUVA finanziell aus. Ihr fehlen die notwendigen finanziellen Mittel für eine umfassende Unfallprävention.“ Jeder Arbeitsunfall bedeutet für Betroffene persönliches Leid und gesundheitliche Schädigung, verursacht aber auch hohe betriebs- und volkswirtschaftliche Folgekosten. Alle Arbeitsunfälle zusammen verursachten allein im Jahr 2005 in Tirol 138.325 Krankenstandstage. Die durchschnittliche Krankenstandsdauer pro Arbeitsunfall betrug 21 Tage.
Unverständlich ist, dass wichtige AK-Forderungen zum Thema Arbeitnehmerschutz im Regierungsprogramm gänzlich unberücksichtigt geblieben sind. So fehlt etwa die Absicht zur Stärkung der Präventivfachkräfte oder auch das etwaige Vorhaben, die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) mit einem erweiterten Präventionsauftrag für arbeitsbedingte Erkrankungen bzw. Gesundheitsgefahren auszustatten. |
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