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AK Tirol lehnt Novelle zum Arbeitszeitgesetz ab – Unverständnis über ÖGB-Ja
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| 24.05.2007 |
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Hauptkritikpunkte bleiben die Möglichkeiten zu einer Verlängerung
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- der täglichen Normalarbeitszeit auf 10 Stunden
- der täglichen Höchstarbeitszeit auf 12 Stunden
- der wöchentlichen Höchstarbeitszeit in besonderen Fällen auf 60 Stunden für insgesamt fast ein halbes Jahr lang(!)
- sowie die Zulässigkeit von 12-Stunden-Schichten als Normalarbeitszeit
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Weiters sind flexiblere Arbeitszeiten in betriebsratsfreien Betrieben auch arbeitsvertraglich möglich. Dies ist mit einer einseitigen Anordnung des Arbeitgebers gleichzusetzen.
Die Mehrzuschlagsregelung bei Teilzeitbeschäftigung ist unzureichend.
Das Arbeitszeitpaket insgesamt erschwert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und geht voll auf Kosten von Gesundheit, Lebensqualität und Freizeit der Beschäftigten. Vollzeitbeschäftigte Beschäftigte in Österreich sind schon heute mit durchschnittlich 44,1 geleisteten Wochenstunden Vize-Europameister hinsichtlich der Wochenarbeitszeit. Laut Statistik Austria (3. Quartal 2005) leisteten 748.500 Beschäftigte durchschnittlich 9,4 Überstunden/Woche. Wenn nun die Möglichkeiten Überstunden zu leisten noch ausgeweitet werden, wirkt das dem Ziel der Vollbeschäftigung, der gerechteren Verteilung von Arbeit klar entgegen. |
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