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AK-Dinkhauser: „Tirol braucht zumindest so viel Bildungsförderung wie Bauernförderung!“
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| 25.05.2007 |
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Junge bleiben auf der Strecke
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Wie dringend nötig diese Maßnahmen sind, zeigen alarmierende Zahlen:
20 Prozent unserer Jugendlichen können nur mangelhaft lesen, schreiben und rechnen. Pro Jahrgang fehlen in Tirol rund 1.600 jungen Menschen die Grundkompetenzen in diesen zentralen Fertigkeiten. Damit sind sie am Arbeitsmarkt von Anfang an praktisch chancenlos.
1.000 junge Menschen pro Jahr werden ohne Schul- bzw. Berufsabschluss ins Arbeitsleben entlassen. „Die Jugend hat sich eine zweite und dritte Chance verdient“, so Dinkhauser. „Wir müssen allen jungen Menschen zumindest den Hauptschulabschluss ermöglichen. Wir wollen aber auch Arbeiter zu Facharbeitern, Gesellen zu Meistern, Facharbeiter zur Fachhochschulabsolventen qualifizieren. Das ist die beste Zukunfts-Investition und der Schlüssel für unser Land, seine Menschen und die Wirtschaft.“
In den Tiroler Arbeitnehmern schlummert ein ungeheurer Schatz – kreative, innovative Menschen, deren Potenzial zu wenig ausgeschöpft wird. Die Frage der lebenslangen Ausbildung wird für uns zur Überlebensfrage werden. Nur so kann Tirol besser werden, können Betriebe neue Ideen umsetzen, werden wichtige Leitbetriebe bei uns bleiben, bleiben wir attraktiv für künftige Ansiedelungen im hoch qualifizierten Bereich. Ohne neue Finanzierungs- und Karenzierungsmodelle werden die Tiroler Beschäftigten die Herausforderungen der kommenden Jahre nur sehr schwer oder gar nicht bewältigen.
Der AK-Präsident fordert einen Qualitätssprung im Budget in Richtung Bildungsland Nummer Eins und verlangt im Sinne der Beschäftigten zumindest soviel Bildungsförderung wie Bauernförderung: beträgt die Arbeitnehmerförderung des Landes für 80 Prozent der Bevölkerung nur einen Bruchteil der Bauernförderung. Hier erwarte ich mir ein deutliches Signal in Richtung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land.“ |
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