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AK-Dinkhauser: „Tirol braucht zumindest so viel Bildungsförderung wie Bauernförderung!“
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| 25.05.2007 |
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„Tirol wird seiner Talente viel zu wenig gerecht. In unserem Land schlummert ein ungeheurer Schatz. Das sind die Beschäftigten, die jeden Tag mit ihren Ideen und ihrem Einsatz dafür sorgen, dass es in Tirol aufwärts geht. Aber damit sie den Kopf frei bekommen zur Weiterbildung, müssen die Rahmenbedingungen stimmen. Dafür muss das Land Geld in die Hand nehmen. Tirol braucht zumindest so viel Bildungsförderung wie Bauernförderung“, verlangt der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser in Rahmen der 148. Vollversammlung: „Die Mehrheit – das sind die Arbeitnehmer, muss zumindest gleich viel wert sein, wie die Minderheit, die Bauern! Statt Facharbeiter zu importieren, gehören unsere Tiroler ordentlich ausgebildet.“
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Wir müssen alles unternehmen, um für die Beschäftigten die Bildungshürden zu verringern. Die Arbeits- und die Lebensbelastung sind für den Einzelnen meist zu stark. Es sind familiäre, zeitliche, finanzielle aber auch körperliche Gründe, warum gerade die Mehrheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kaum eine Chance hat, sich höher zu qualifizieren. Wo bleibt die Chancengleichheit für schwer Arbeitende, für Doppelbelastete, für ausländische Mitarbeiter, für junge Menschen mit Sprachdefiziten?
Dinkhauser: „Wir brauchen Bildungsanimateure in den Gemeinden Tirols, die aktiv auf die Menschen zugehen und ihre Talente wecken. Wir wollen in unserem Land die besten Bildungsangebote zum billigsten Preis für möglichst viele Menschen möglichst in allen Regionen des Landes. Mir schwebt eine Arbeiterhochschule für unser Bundesland vor mit allen Bildungseinrichtungen Tirols unter einer Dachmarke. Wir sollten auch unsere HTL´s zu Fachhochschulen ausbauen, weil wir vor allem im Bereich der Technik, des Maschinenbaus und der Elektronik- und Elektrotechnik in den kommenden Jahren dringend beste Fachleute brauchen: „Statt Facharbeiter zu importieren, gehören unsere Tirolerinnen und Tiroler ordentlich ausgebildet.“ |
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