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AK-Dinkhauser: Unternehmen maximieren ihre Gewinne, die Beschäftigten tragen die Lasten!  

25.05.2007
Dinkhauser: „Die Beschäftigten konnten trotz ihres Fleißes und Einsatzes im Arbeitsleben vom Wirtschaftswachstum nicht profitieren. Wir haben schon jetzt die längsten Arbeitszeiten und sollen nach den jüngsten Forderungen, noch mehr arbeiten, noch flexibler sein und noch später in Pension gehen. Es wird Zeit, dass die Arbeitnehmer endlich stärker am Erfolg ihrer Arbeit beteiligt werden. Das wäre gerecht und längst überfällig.“

Für Tirol erschwerend dazu kommen noch die hohen Lebenshaltungskosten gepaart mit den zweitniedrigsten Einkommen: „In Tirol gibt es einen West-Zuschlag bei den Lebenshaltungskosten, beim Einkommen jedoch einen Tirol-Abschlag: „Das ist ungerecht und muss endlich geändert werden!“ Die Tiroler Beschäftigten liegen mit ihren Einkommen an vorletzter Stelle in Österreich und verzeichnen den niedrigsten Zuwachs aller Bundesländer. Die Gründe für die niedrigen Einkommen in Tirol unter anderem: Niedrigster Angestellten-Anteil, höchster Beschäftigten-Anteil in der Niedriglohnbranche Tourismus, wenig Großbetrieb, niedrigste Beschäftigungsdauer.

Von 1990 bis 2005 ist die Produktivität um knapp 30 Prozent gestiegen, das Brutto-Einkommen jedoch nur um 12,3 Prozent.

Dinkhauser: „Wenn die Fix- und Lebenshaltungskosten stärker steigen als die Löhne und sich die Finanzierung der öffentlichen Hand vor allem auf die Lohn und Umsatzsteuer stützt, geht den Arbeitnehmern irgendwann die Luft aus. Was das im Alltag bedeutet, spürt jeder in der eigenen Geldtasche.“

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Lohnsteuer explodiert, Unternehmenssteuern stagnieren Großer Reichtum, aber nur für wenige Auch Einkommen klaffen immer weiter auseinander Reform des Steuersystems weiter



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