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AK-Dinkhauser: Unternehmen maximieren ihre Gewinne, die Beschäftigten tragen die Lasten!
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| 25.05.2007 |
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Einen eindringlichen Appell an Wirtschaft und Industrie richtete der Tiroler AK-Präsident Fritz Dinkhauser in seiner Rede vor der 148. Vollversammlung der Arbeiterkammer Tirol, „die Beschäftigten an den Gewinnen und Überschüssen gerechter zu beteiligen.
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| Der Wohlstand und die Lasten sind in unserem Land zu ungleich verteilt, wir verlangen Gerechtigkeit. Es kann nicht weiter so sein, dass Unternehmen ihre Gewinne maximieren und die Arbeitnehmer immer weniger davon profitieren, ja sogar immer schwerere Lasten im Bereich der Steuern, Gebühren und Abgaben zu tragen haben“, so Dinkhauser. |
„Wir brauchen eine gerechtere Verteilung des Wohlstandes! Ich warne eindringlich davor, den Bogen zu überspannen. Vor allem spreche ich jene Tiroler Unternehmer an, die sich ihre hohen ethischen und moralischen Werte behalten haben, trotz Globalisierung und Gewinnmaximierung. Das sind jene Betriebe, die die Mitarbeiter wert schätzen, wissen, dass die Leistungen nur gemeinsam geschafft wurden, Unternehmer die ihre Mitarbeiter teilhaben lassen am Erfolge und am Gewinn und sie nicht als reinen Kostenfaktor abqualifizieren oder gar ausbeuterisch einsetzen“!
Rekordgewinne werden gemeldet, die Wirtschaft boomt, für 2007 ist 3,2 Prozent ein Rekord-Wachstum prognostiziert, aber die Beschäftigten merken davon wenig. Die Löhne stagnieren seit dem Jahr 2000. Die Lohnquote, das ist der Anteil der Löhne an der gesamten Wirtschaftsleistung, sinkt stetig: Von 79 Prozent im Jahr 1980 auf 55,4 Prozent im Jahr 2007, bis 2008 sogar auf 54,8 Prozent und sinkt bei uns noch stärker als im gesamten Euro-Raum. „Das mindeste wäre, dass die Sozialabgaben der Unternehmen nicht nur von der Lohnsumme, sondern auch von Gewinnen, Mieten und Zinsen berechnet werden“, so der AK-Präsident. |
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