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AK-Dinkhauser: Leistungsgruppen an Hauptschulen abschaffen zugunsten optimaler Schüler-Förderung
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| 04.06.2007 |
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Im Zusammenhang mit der Diskussion um neue Formen der Leistungsdifferenzierung in den Schulen tritt AK-Präsident Fritz Dinkhauser für eine stärkere individuellere Förderung der 10- bis 15jährigen ein und kritisiert die an den Hauptschulen bestehenden Leistungsgruppen in den Fächern Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache.
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| „Diese Leistungsgruppen gehören abgeschafft! Sie sind aus Sicht der AK Tirol ein pädagogisches Relikt, das durch die Schulorganisationsnovelle 1982 Eingang in die Hauptschulen gefunden haben und schon längst keiner zeitgemäßen Pädagogik mehr entspricht.“ Diese Position wurde in einem Beschluss der AK-Vollversammlung nach eingehenden Diskussionen festgelegt. |
| Empirische Erfahrungen zeigen, dass die Leistungsgruppen enorme Schwachstellen haben. Univ. Prof. Dr. Ferdinand Eder von der Universität in Salzburg weist immer wieder auf Missstände bei den Leistungsgruppenzuteilungen hin. Tatsache ist, dass Jungendliche einer 3. Leistungsgruppe auf dem Arbeitsmarkt massive Benachteiligungen erfahren. Zudem stehen die soziale Diskriminierung und ein negatives Selbstkonzept im engen Zusammenhang mit den Zuordnungen zu Leistungsgruppen. |
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