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AK fordert vom Land endlich Müll-Lösung Tirol für Verbrennung nicht geeignet!  

01.08.2007
Unter folgenden Voraussetzungen steht die AK einer Müll-Lösung in Tirol positiv gegenüber


  • Es muss zweifelsfrei und von unabhängigen Fachleuten nachgewiesen werden, dass eine Verbesserung der Luft- und Lebensqualität für die Bevölkerung eintritt, wie bisher immer wieder in Aussicht gestellt wurde. Lediglich die Vermeidung einer Verschlechterung der Luftqualität ist zu wenig.

  • Alle Voraussetzungen (Umwelttechnik, Luftqualität, Logistik, Verbrennungs-technik-Methode, Energieeffizienz, „Rohstoffaufkommen“, usw.) für ein positives UVP-Verfahren müssen gegeben sein.

  • Es kann auch nicht so sein, dass aufgrund der Umweltbestimmungen bei der Errichtung einer Müllverbrennung in Tirol in diesem Bereich aufgrund der Luftbelastung keine Ansiedlung oder ein Ausbau vor Produktionsbetrieben mehr möglich ist.

  • Die Bevölkerung muss umfassend eingebunden sein in die Erhebungen, Informationsarbeit und Projektierung. Das Spielen mit offenen Karten ist eine Voraussetzung. Die AK Tirol sagt das mit gutem Grund, weil gerade die letzten Jahre nicht nur positive Signale von Seiten der Landespolitik ausgesandt wurden.

  • Man muss mit der Bevölkerung ehrlich umgehen. Das beinhaltet auch, dass man den Leuten deutlich sagt, dass insbesondere aus Sicht der Energieausbeute nur ein Standort Sinn macht, wo möglichst viel aus dem Verbrennungsprozess genutzt wird. Da haben wir nur wenige Möglichkeiten. Im Grunde genommen macht da nur ein Standort in Tirol wirklich Sinn - das ist Kundl. Das muss man der Bevölkerung aber auch sagen. Die Landespolitik ist aufgerufen sich (vor den Wahlen) klar zu deklarieren: Wer steht wofür? Statt danach einen Standort mit allen Mittel durchzudrücken.

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Unter folgenden Voraussetzungen steht die AK einer Müll-Lösung in Tirol positiv gegenüber
Tirol braucht einheitliche Richtlinien für die Abfallwirtschaft Forderungen der Arbeiterkammer Tirol bleiben aufrecht weiter



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