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AK-Dinkhauser fordert Wertanpassung bei Mindestpensionen und Sozialleistungen
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| 16.08.2007 |
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| „Der Wert unserer Gesellschaft ist auch daran zu messen, wie solidarisch wir uns gegenüber den Schwächeren verhalten. Deshalb muss es neben deutlichen Lohnerhöhungen für die Aktiven auch für die die älteren Mitbürger und die sozial Schwachen einen entsprechenden Ausgleich geben.“ Der AK-Präsident erinnert an die seinerzeitige Rentendynamik in den sechziger und siebziger Jahren. „Was damals möglich war, sollte wohl heute eine Selbstverständlichkeit sein, noch dazu, wo die Regierung die Teuerungsrate als Argument heranzieht, um die Gebühren und Tarife erhöhen zu können. |
Wir gehören zwar weltweit zu den reichsten Ländern aber laut Statistik Austria müssen rund 1,1 Millionen Menschen bei uns mit 900 Euro monatlich auskommen. Dinkhauser: „Gerade in Tirol ist der Anteil an niedrigen Einkommensbeziehern im höchsten. Rund 28 Prozent der Männer und mehr als 55 Prozent der beschäftigten Frauen haben ein Brutto-Jahresverdienst von weniger als 15.000 Euro! Dazu kommt noch der höchste Anteil an Mindestrentnern und Beziehern niedriger Pensionen.
Damit nicht noch mehr Menschen ins Abseits geraten, brauchen wir eine deutliche Lohnsteigerung, eine laufende Inflationsabgeltung für Pensionen und Sozialleistungen und eine längst überfällige Steuerreform,“ so der AK-Präsident. |
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