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Archiv 2006
AK-Dinkhauser fordert Wertanpassung bei Mindestpensionen und Sozialleistungen  

16.08.2007
Die jüngste Teuerungswelle nimmt AK-Präsident Fritz Dinkhauser zum Anlass, die automatische Inflations- bzw. Wertanpassung bei den Mindestpensionen und den wichtigsten Sozialleistungen, wie bei der Notstandshilfe zu verlangen: „Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass die Pensionen gerade einmal 1,7 Prozent erhöht werden sollen, trotz Inflation und galoppierender Steuerprogression. Aber auch Sozialleistungen, wie Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe sollten an die Teuerungsrate angepasst werden.“

Ärmere Bevölkerungsschichten müssen einen weit höheren Anteil ihres Einkommens für Lebensmittel und Wohnen ausgeben als einkommensstärkere Haushalte. Dinkhauser: „Ein Kilo Brot ist für Reich oder Arm gleich teuer, auch die Betriebskosten, die Strom- und Energiekosten oder die öffentlichen Abgaben wiegen ungleich schwerer. Menschen mit niedrigen Haushaltseinkommen sind die Hauptverlierer von Inflation und Teuerungswelle.

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