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AK-Präsident Dinkhauser fordert: Rauf mit den Löhnen - runter mit den Steuern!  

23.08.2007
„Die aktuelle Kaufkraftstudie zeigt einmal mehr, dass in Tirol die Löhne niedrig und die Preise extrem hoch sind. Die Menschen können sich mit dem Verdienten immer weniger leisten“, so AK-Präsident Fritz Dinkhauser. Deshalb muss ab sofort gelten: „Rauf mit den Löhnen – Runter mit den Steuern.“

Tirol ist zwar bei den Lebenshaltungskosten Spitze, bei den Löhnen aber weiter Schlusslicht! Das bestätigt auch die jüngste Kaufkraft-Studie, der zufolge sich die Situation verschlechtert hat. Osttirol liegt im Österreichweiten Ranking der Bezirke gar an der vorletzten Stelle! „Es ist hoch an der Zeit, dass die Beschäftigten den gerechten Anteil an den Gewinne und Erträgen erhalten“ fordert der AK-Präsident.

Gerade durch die Hochkonjunktur steigen auch die Preise weiter – ob Milch, Fleisch, Eier, Käse, Obst oder Brot – bei den Grundnahrungsmitteln haben in den letzten Wochen massive Verteuerungen stattgefunden. Vor allem Tiroler Familien stöhnen unter dieser Preislawine. Menschen mit niedrigen Haushaltseinkommen sind die Hauptleidtragenden.

Ärmere Bevölkerungsschichten, Familien mit Kindern, müssen prozentuell einen weit höheren Anteil an ihrem Einkommen für Lebensmittel und Wohnen ausgeben als einkommensstärkere Haushalte. Verschärfend kommt hinzu, dass die realen Einkommen im letzten Jahrzehnt kaum gestiegen, in vielen Branchen sogar zurückgegangen sind. Aber auch auf der steuerlichen Seite sind jetzt dringend Entlastungen vorzunehmen. Das System der Lohnsteuer ist seit Jahren ungerecht, die Einnahmen daraus sind explosionsartig gestiegen. Allein aus der Inflation kassiert der Finanzminister Milliarden!

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