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Kosmetik ohne Tierversuche
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| 28.08.2007 |
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Tierversuche in der Kosmetik – aktuell
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Cremes, Wimperntusche, Zahnpasta und andere kosmetische Produkte dürfen laut Bundesgesetz von 2004 als Fertigprodukte nicht mehr an Tieren getestet werden. Dies schreibt die 7. Änderung der EU-Kosmetikrichtlinie von 2003 vor. Bereits seit dem Jahr 1999 ist es in Österreich verboten, Fertigprodukte aus dem Bereich der Kosmetika in Tierversuchen zu testen. Aber…
Kosmetische Inhaltsstoffe
Klar getrennt werden muss hier allerdings zwischen kosmetischen Fertigprodukten, wie Cremes und deren Inhaltsstoffen, etwa Ölen, die für Fertigprodukte verwendet werden. Immerhin noch bis Anfang 2009 ist es EU-weit erlaubt, kosmetische Inhaltsstoffe in Toxizitätsprüfungen an Versuchstieren zu testen. Und erst 4 Jahre später, im Jahr 2013 soll es frühestens verboten sein, Kosmetikprodukte, deren Inhaltsstoffe außerhalb der EU an Tierversuchen getestet wurden, in der EU zu verkaufen.
Dieses Verbot ist aber wiederum daran geknüpft, dass auch entsprechende Alternativmethoden vorhanden sein müssen. |
Was kann ich im täglichen Leben tun?
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- Vernünftiger Umgang mit chemischen Mitteln
Beim Pflanzenschutz sowie beim Reinigen im Haushalt: durch bewussten und sparsamen Umgang mit chemischen Mitteln kann man einen Beitrag für den Tierschutz und Umweltschutz leisten. Greifen Sie hierbei zu Hausmittel wie Zitronensaft, Essig, Brenneseljauche etc.
- Umstieg auf tierversuchsfreie Produkte
Mit Ihrem Verhalten als Konsument haben Sie die Möglichkeit mit Produkten, die Sie ohnehin benötigen, aktiv Firmen zu fördern, die tierversuchsfreie Produkte herstellen und vertreiben. Die Auswahl ist heutzutage bereits sehr groß – siehe unseren Einkaufsführer und die Links zu namhaften Organisationen, die sich ebenfalls diesem Thema gewidmet haben.
- Vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen
Für vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen können Sie Naturheilmittel und Hausmittel, wie etwa selbst gemachten Hustensaft und Tees verwenden. Bachblüten, Ischlersalze, …sind tierversuchsfreie Produkte. Beachten Sie aber dabei, dass ein vollständiger Verzicht auf Medikamente nicht empfehlenswert und auch nicht möglich ist.
- Bewusstsein schaffen
Geben Sie Informationen über dieses wichtige Thema weiter. So schaffen Sie in Ihrem Umfeld Bewusstsein für das Thema: „Alternativmethoden zu Tierversuchen“. Ein offener Umgang mit diesem Thema bildet die Grundlage für zukünftige Veränderungen.
- Gemeinnützige Organisationen unterstützen
Unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen und anerkannte Tierschutzvereine, die sich dem Thema Tierversuche widmen.
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