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Kosmetik ohne Tierversuche
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| 28.08.2007 |
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Wer darf in Österreich Tierversuche durchführen?
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Prinzipiell ist eine Reihe von Genehmigungen erforderlich, bevor überhaupt ein Versuch gemacht werden darf. Jeder, der einen Tierversuch durchführen will, muss neben einem abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Studium laut Gesetz auch über entsprechende Spezialkenntnisse verfügen.
Was mit diesen „Spezialkenntnissen” gemeint ist, wird aber nicht näher erläutert. Tierversuche finden vor allem in der Wirtschaft und an Universitäten statt.
Das Gesetz weist darauf hin, dass alle beteiligten Personen eine wissenschaftliche UND ethische Verantwortung tragen. D.h. die Wissenschaftler/Innen selbst müssen die Notwendigkeit und Angemessenheit eines Tierversuches gegen die Belastungen für das Versuchstier abwägen.
Fakt ist dabei, dass die Versuchstiere in unnatürlicher Haltung in kleinen, sterilen Käfigen verharren müssen. Dies, bis zum Ende des Experimentes, oft über Wochen oder gar Jahre. Sie werden verätzt, vergiftet oder verstümmelt.
Das Ergebnis solcher Versuche ist überdies wissenschaftlich zumindest fragwürdig. Offen bleibt immer, ob und wieweit der menschliche Organismus vergleichbar reagiert. |
Gibt es Alternativen zu Tierversuchen?
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Es gibt alternative Methoden, aber noch nicht genug. Leider dauert es etliche Jahre bis eine alternative Methode entwickelt und anerkannt ist.
Es gibt mittlerweile über 10 EU-weit behördlich anerkannte Alternativmethoden. Rund weitere 20 Tests werden derzeit von den Behörden in einem Anerkennungsverfahren auf ihre Zulassung überprüft. Eine einzige Alternativmethode kann tausenden von Tieren Leid ersparen, indem sie standardisierte Testverfahren ersetzt.
Es gibt Synergien zwischen Tierschutz, Forschung und Wirtschaft, da alternative Methoden zahlreiche Vorteile bieten. Etwa eine sehr hohe Zuverlässigkeit der Ergebnisse und häufig eine enorme Zeitersparnis bei den Tests. Zudem sind alternative Methoden meist weit günstiger und sparen den Forschungstreibenden und dem Steuerzahler Geld, welches laufend in die Forschung investiert wird. |
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