Kosmetik ohne Tierversuche
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Wussten Sie, dass immer noch EU-weit jedes Jahr unzählige Tiere für die Kosmetikindustrie „verbraucht“ werden? Schuld daran sind zum einen lückenhafte Gesetze, so dass kosmetische Inhaltsstoffe immer noch an Tieren getestet werden sowie bürokratische Hindernisse für alternative Methoden.
Sie als Konsument haben es in der Hand! Gehen Sie in Ihrem Einkaufsverhalten auf „Nummer Sicher“ und achten Sie auf tierversuchsfreie Kosmetik und Waschmittel mit entsprechenden Gütesiegeln!
Erfahren Sie hier mehr zu diesem Thema und nutzen Sie unseren Einkaufsführer sowie die Informationen zu Gütesiegeln, die Ihnen mehr Gewissheit bieten!
- Tierversuchsfrei. Wirklich? | Gütesiegel bieten mehr Gewissheit!
- HCS - Gütesiegel: „Humane Cosmetics Standard” | Prüfsiegel des Deutscher Tierschutzbund
- Prüfsiegel der „Vegan Society“ | BDIH: Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen
- Tierversuche in der Kosmetik – aktuell | Was kann ich im täglichen Leben tun?
- Wofür Tierversuche? | Statistiken, Daten, Fakten zu Tierversuchen im Allgemeinen
- Wer darf in Österreich Tierversuche durchführen? | Gibt es Alternativen zu Tierversuchen?
- Was ist eine Alternativmethode? | Was ist zet? Was macht zet?
- Links zu weiteren Informationen und Tipps namhafter Organisationen
Was kann man als Konsument beitragen?
Es ist erstaunlich, welche Fülle an tierversuchsfreien Produkten und tierversuchsfreier Naturkosmetik bereits angeboten wird. Schauen Sie rein und informieren Sie sich jetzt!
Vorteile für Sie!
Tierversuchsfreie Kosmetik und Waschmittel basieren in Ihren Wirkstoffen überwiegend auf natürlichen Zutaten! Das bedeutet:
Tierversuchsfreie Wasch-, und Putzmittel sind bei weitem leichter biologisch abbaubar und deswegen für Umwelt und Kläranlagen weitaus schonender! (Tipp: wenn Sie Hauskläranlagen/Siedlungskläranlagen haben!)
Tierversuchsfreie Kosmetik ist in der Regel Naturkosmetik. Das bedeutet, die geballte Kraft der Natur wirkt für Ihre Schönheit! Naturkosmetik liegt voll im Trend und wird zunehmend auch von prominenten Personen bevorzugt.
Anbei finden Sie unseren Einkaufsführer zu Geschäften, Kosmetikinstituten und Online-Versandhäusern, die tierversuchsfreie Produkte und tierversuchsfreie Naturkosmetik anbieten. Klicken Sie einfach auf die Region der Tirol-Landkarte.
Tierversuchsfreie Kosmetik und Putzmittel Einkaufsführer der AK Tirol
Tierversuchsfrei. Wirklich?
Die Bezeichnung „tierversuchsfrei“ ist kein geschützter Begriff und kann so auch irreführend verwendet werden. Oftmals meinen Hersteller NUR das Endprodukt, das aber immer die Gesamtheit der Inhaltsstoffe darstellt, die sehr wohl, zum Beispiel von Zulieferern, in Tierversuchen von Gesetzeswegen auf Unbedenklichkeit hin, zu testen waren.
EU-weit müssen neue Wirkstoffe entweder im Tierversuch oder mit einer Alternativmethode auf ihre Giftigkeit hin abgetestet werden, bevor diese auf den Markt kommen. Wenn keine Alternativmethoden zur Verfügung stehen, bleibt der entsprechende Tierversuch, (z.B. an Kaninchen) vorgeschrieben! Tierversuche müssen in diesem Fall durchgeführt werden!
Gütesiegel bieten mehr Gewissheit!
Wenn Sie auf „Nummer Sicher“ gehen wollen, achten Sie auf Gütesiegel!
Gütesiegel garantieren Ihnen, dass Produkte nach bestimmten Kriterien tierversuchsfrei sind. Es gibt aber leider auch erhebliche Unterschiede bei diesen Prüfsiegeln! Beachten Sie die Stichtage. Zum Beispiel dürfen Produkte, die den Hasen des deutschen Tierschutzbundes tragen, keine Inhaltsstoffe verwenden, die nach dem Stichtag 1.1.1979 auf den Markt kamen.
Bitte beachten Sie, dass einige Produktangaben, wie etwa die Qualitätssiegel „Good Manufacturing Practice“ (GMP); „Good Laboratory Practice“ (GLP), oder die Anmerkung „entspricht der EU-Richtlinie 86/609“ (Tierversuchsrichtlinie) NICHTS mit dem Verzicht von Tierversuchen gemein haben!
HCS - Gütesiegel: „Humane Cosmetics Standard”
Firmen, die Produkte mit diesem Prüfsiegel führen, verpflichten sich dazu….
- ...weder jetzt noch in Zukunft Tierversuche durchzuführen, zu beauftragen oder sich an Tierversuchen zu beteiligen, egal ob es sich um Inhaltsstoffe, Rezepturen, oder um Endprodukte handelt.
- ...keine Inhaltsstoffe oder deren Kombinationen und Produkte von Lieferanten und Herstellern zu beziehen, die dafür Tierversuche durchführten, in Auftrag gaben oder sich an diesen beteiligten, und dies ab einem vom Unternehmen selbst festgelegten Stichtag.
- ...ein Kontrollsystem über die Lieferkette zu betreiben, um die Transparenz über Lieferanten und die Einhaltung der HCS Kriterien zu gewährleisten.
- ...die Angaben von einem unabhängigen Kontrollinstitut in regelmäßigen Abständen überprüfen zu lassen, um dem Konsumenten Sicherheit zu bieten.
Prüfsiegel des Deutscher Tierschutzbund
Firmen, die Produkte mit diesem Prüfsiegel führen, haben rechtsverbindlich erklärt, dass.
- ...weder für die Entwicklung noch für die Herstellung des Endproduktes Tierversuche durchgeführt wurden.
- ...keinerlei Inhaltsstoffe oder Rohstoffe verwendet werden, die nach dem Stichtag 1.1.1979 im Tierversuch getestet wurden.
- ...keine Rohstoffe verwendet werden, deren Gewinnung mit Tierquälerei oder Ausrottung verbunden ist oder die Tiere eigens dafür getötet werden. Ebenso werden keine Rohstoffe von toten Tieren verwendet. Rohstoffe von lebenden Tieren sollen bevorzugt aus ökologischer, der EG-Bioverordnung entsprechender Tierhaltung stammen.
- ...keinerlei Abhängigkeit zu anderen Firmen besteht, die Tierversuche durchführen oder in Auftrag geben.
Prüfsiegel der „Vegan Society“
Die Vegan-Blume wird von der „Vegan Gesellschaft England“ verliehen und garantiert unter anderem den Verzicht auf Tierversuche.
Dabei wird darauf geachtet, dass bei der Herstellung und Entwicklung weder Endprodukt noch deren Inhaltsstoffe weder vom Hersteller noch von deren Lieferanten an Tieren getestet werden.
BDIH: Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelsunternehmen, Prüfzeichen für kontrollierte Naturkosmetik
Firmen, die Produkte mit diesem Prüfsiegel führen, verpflichten sich dazu….
- ...weder bei der Herstellung noch bei der Entwicklung oder Prüfung der Endprodukte Tierversuche durchzuführen oder in Auftrag zu geben.
- ...Rohstoffe, die vor dem 1.1.1998 noch nicht am Markt vorhanden waren, nur dann zu verwenden, wenn sie nicht im Tierversuch getestet worden sind.
Außer Betracht bleiben hierbei Tierversuche, die durch Dritte durchgeführt wurden, die weder im Auftrag noch auf Veranlassung des Auftraggebers gehandelt haben, noch mit diesen gesellschaftsrechtlich oder vertraglich verbunden sind.
- ...pflanzlicher Rohstoffe soweit möglich aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA), unter Berücksichtigung von Qualität und Verfügbarkeit oder aus kontrolliert-biologischer Wildsammlung zu verwenden.
- ...den Einsatz von Rohstoffen toter Wirbeltiere auszuschließen.
- ...zur Überprüfung der Einhaltung aller BDIH- Kriterien durch ein unabhängiges Prüfinstitut. Die Einhaltung der Kriterien wird durch das verbandseigene Prüfzeichen dokumentiert.
Bitte beachten Sie, dass Gütesiegel für jedes einzelne Produkt verliehen werden, sodass es wichtig ist, dass Sie das entsprechende Gütesiegel tatsächlich auf der Verpackung sehen können!
zum SeitenanfangTierversuche in der Kosmetik – aktuell
Cremes, Wimperntusche, Zahnpasta und andere kosmetische Produkte dürfen laut Bundesgesetz von 2004 als Fertigprodukte nicht mehr an Tieren getestet werden. Dies schreibt die 7. Änderung der EU-Kosmetikrichtlinie von 2003 vor. Bereits seit dem Jahr 1999 ist es in Österreich verboten, Fertigprodukte aus dem Bereich der Kosmetika in Tierversuchen zu testen. Aber…
Kosmetische Inhaltsstoffe
Klar getrennt werden muss hier allerdings zwischen kosmetischen Fertigprodukten, wie Cremes und deren Inhaltsstoffen, etwa Ölen, die für Fertigprodukte verwendet werden. Immerhin noch bis Anfang 2009 ist es EU-weit erlaubt, kosmetische Inhaltsstoffe in Toxizitätsprüfungen an Versuchstieren zu testen. Und erst 4 Jahre später, im Jahr 2013 soll es frühestens verboten sein, Kosmetikprodukte, deren Inhaltsstoffe außerhalb der EU an Tierversuchen getestet wurden, in der EU zu verkaufen.
Dieses Verbot ist aber wiederum daran geknüpft, dass auch entsprechende Alternativmethoden vorhanden sein müssen.
Was kann ich im täglichen Leben tun?
- Vernünftiger Umgang mit chemischen Mitteln
Beim Pflanzenschutz sowie beim Reinigen im Haushalt: durch bewussten und sparsamen Umgang mit chemischen Mitteln kann man einen Beitrag für den Tierschutz und Umweltschutz leisten. Greifen Sie hierbei zu Hausmittel wie Zitronensaft, Essig, Brenneseljauche etc.
- Umstieg auf tierversuchsfreie Produkte
Mit Ihrem Verhalten als Konsument haben Sie die Möglichkeit mit Produkten, die Sie ohnehin benötigen, aktiv Firmen zu fördern, die tierversuchsfreie Produkte herstellen und vertreiben. Die Auswahl ist heutzutage bereits sehr groß – siehe unseren Einkaufsführer und die Links zu namhaften Organisationen, die sich ebenfalls diesem Thema gewidmet haben.
- Vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen
Für vorbeugende Gesundheitsmaßnahmen können Sie Naturheilmittel und Hausmittel, wie etwa selbst gemachten Hustensaft und Tees verwenden. Bachblüten, Ischlersalze, …sind tierversuchsfreie Produkte. Beachten Sie aber dabei, dass ein vollständiger Verzicht auf Medikamente nicht empfehlenswert und auch nicht möglich ist.
- Bewusstsein schaffen
Geben Sie Informationen über dieses wichtige Thema weiter. So schaffen Sie in Ihrem Umfeld Bewusstsein für das Thema: „Alternativmethoden zu Tierversuchen“. Ein offener Umgang mit diesem Thema bildet die Grundlage für zukünftige Veränderungen.
- Gemeinnützige Organisationen unterstützen Unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen und anerkannte Tierschutzvereine, die sich dem Thema Tierversuche widmen.
Wofür Tierversuche?
In nahezu allen Bereichen, in denen Menschen mit potentiell gesundheitsschädlichen chemischen Stoffen (z.B. über Hautkontakt, die Atmung oder die Nahrung) in Berührung kommen, werden Tests auch an Tieren durchgeführt, nicht zuletzt, da diese Tests gesetzlich vorgeschrieben sind. Diese Tests sind in der Regel standardisierte Verfahren, die man durch Alternativmethoden ersetzen kann und zum Teil bereits getan hat. Leider noch zu wenig!
Für Produkte im Haushalt, wie z.B. Reinigungs- und Waschmittel, Lacke, Farben oder Holzschutzmittel, werden Tests durchgeführt. Sie werden wie Chemikalien aller Art auf ihre Giftigkeit hin geprüft. Wenn hierzu nicht genügend Alternativmethoden zur Verfügung stehen, werden diese Tests an Tieren durchgeführt.
Auch die Inhaltsstoffe von Shampoo oder Duschgel werden an Tieren getestet. Selbst für Pflanzenschutzmittel sind Versuchsreihen an Tieren vorgeschrieben. Neben Tests an Insekten und Würmern sind hier Versuche mit Vögeln und Säugetieren, wie z.B. Mäusen oder Hunden, vorgeschrieben. Sobald eine Alternativmethode zugelassen ist, muss diese statt dem Tierversuch durchgeführt werden.
Im Spektrum der Medizin sind Tierversuche weit verbreitet. Sowohl in der Grundlagenforschung, die als solche nicht auf einen direkten Nutzen für den Menschen ausgerichtet ist, als auch in der angewandten Forschung und der medizinischen Ausbildung werden Tierversuche durchgeführt.
Beispielsweise: Inhaltsstoffe von Medikamenten, Verträglichkeit von Implantatmaterialien, Qualitätskontrolle von medizinischen Produkten und Geräten.
Statistiken, Daten, Fakten zu Tierversuchen im Allgemeinen
Allein innerhalb der EU werden jährlich insgesamt rund 11.000.000 Tiere in Tierversuchen „verbraucht“! Darunter auch, was kaum bekannt ist, rund 10.000 Affen verschiedener Arten.
Rund 30% aller Tierversuche sind gesetzlich vorgeschrieben. Sie umfassen Giftigkeitsprüfungen für neue Chemikalien, Prüfung von Arzneimitteln sowie Chargenprüfungen von Impfstoffen und Seren etc. Dies sind standardisierte Verfahren. Dazu gibt es bereits einige Alternativmethoden, aber noch nicht genug. Ein Grund dafür ist, dass tierversuchsfreie Verfahren umfangreichen Prüfungen unterworfen werden bevor sie Eingang in rechtliche Vorschriften finden. Ein anderer Grund sind die zu geringen Förderungen für Alternativmethoden.
Ca. 60% aller Tierversuche sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, sondern werden genehmigt. Diese Tierversuche finden in der Grundlagenforschung sowie in der Produktforschung und Entwicklung statt. Die Forschenden entscheiden, welche Methode sie anwenden, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen oder eine bestimmte Fragestellung zu klären. Hier werden zwar viele Ergebnisse veröffentlicht und zahlreiche Alternativmethoden entwickelt, aber noch immer zu wenig. Die Verbreitung dieses Wissens unter den Wissenschaftler/Innen und den Behörden spielt eine zentrale Rolle, um Tierversuche zu reduzieren und zu ersetzen.
Versuchstierzahl Österreich, gesamt 2006: 190.365 Versuchstiere: Tendenz steigend: Anstieg von 13% gegenüber 2005. (Grafik EU 2002)
Wer darf in Österreich Tierversuche durchführen?
Prinzipiell ist eine Reihe von Genehmigungen erforderlich, bevor überhaupt ein Versuch gemacht werden darf. Jeder, der einen Tierversuch durchführen will, muss neben einem abgeschlossenen naturwissenschaftlichen Studium laut Gesetz auch über entsprechende Spezialkenntnisse verfügen.
Was mit diesen „Spezialkenntnissen” gemeint ist, wird aber nicht näher erläutert. Tierversuche finden vor allem in der Wirtschaft und an Universitäten statt.
Das Gesetz weist darauf hin, dass alle beteiligten Personen eine wissenschaftliche UND ethische Verantwortung tragen. D.h. die Wissenschaftler/Innen selbst müssen die Notwendigkeit und Angemessenheit eines Tierversuches gegen die Belastungen für das Versuchstier abwägen.
Fakt ist dabei, dass die Versuchstiere in unnatürlicher Haltung in kleinen, sterilen Käfigen verharren müssen. Dies, bis zum Ende des Experimentes, oft über Wochen oder gar Jahre. Sie werden verätzt, vergiftet oder verstümmelt.
Das Ergebnis solcher Versuche ist überdies wissenschaftlich zumindest fragwürdig. Offen bleibt immer, ob und wieweit der menschliche Organismus vergleichbar reagiert.
Gibt es Alternativen zu Tierversuchen?
Es gibt alternative Methoden, aber noch nicht genug. Leider dauert es etliche Jahre bis eine alternative Methode entwickelt und anerkannt ist.
Es gibt mittlerweile über 10 EU-weit behördlich anerkannte Alternativmethoden. Rund weitere 20 Tests werden derzeit von den Behörden in einem Anerkennungsverfahren auf ihre Zulassung überprüft. Eine einzige Alternativmethode kann tausenden von Tieren Leid ersparen, indem sie standardisierte Testverfahren ersetzt.
Es gibt Synergien zwischen Tierschutz, Forschung und Wirtschaft, da alternative Methoden zahlreiche Vorteile bieten. Etwa eine sehr hohe Zuverlässigkeit der Ergebnisse und häufig eine enorme Zeitersparnis bei den Tests. Zudem sind alternative Methoden meist weit günstiger und sparen den Forschungstreibenden und dem Steuerzahler Geld, welches laufend in die Forschung investiert wird.
Was ist eine Alternativmethode?
Als Alternativmethode bezeichnet man wissenschaftliche High-Tech Methode, die im Sinne der 3R (Refinement, Reduction, Replacement) einen Tierversuch ersetzt oder die Zahl der Versuchstiere reduziert, mit dem Ziel das Leiden und die Belastung für die Tiere zu vermindern.
Alternativmethoden sind nicht gleichbedeutend mit tierfreien Methoden. Tierfreie Methoden verwenden weder lebende noch tote Tiere oder Teile davon für Untersuchungen.
Die Alternativmethoden stellen ethisch einen relevanten Fortschritt dar, weil Tierleid vermieden wird! Es ist z.B. ethisch ein relevanter Unterschied ob zum Testen einer Charge Botox 60-100 Mäuse durch Muskellähmung zugrunde gehen oder ob an einer einzigen Maus (narkotisiert, schmerzfrei getötet) die alternative Testanordnung schmerzfrei durchgeführt wird.
In vielen Bereichen können heute bereits Zellkulturen eingesetzt werden. An bebrüteten Hühnereiern werden stark reizende Substanzen getestet, was bislang am Kaninchen-auge geschah. Modelle von künstlicher Haut können ebenso erfolgreich eingesetzt werden, wie etwa auch Computersimulationen. In der medizinischen Ausbildung gibt es die Möglichkeit, auf Organe von Schlachttieren zurückzugreifen, um grundlegende Operationstechniken zu erlernen.
Zulassungsbehörden schreiben vor, dass alternative Methoden besser sein müssen als Tierversuche. Alternative Methoden gewährleisten eine höhere Sicherheit für den Konsumenten!
Eine EU-Richtlinie von 1986 schreibt vor, dass Versuche an Tieren NUR durchgeführt werden dürfen, wenn KEINE alternativen Methoden zur Verfügung stehen. Deswegen ist die Entwicklung von alternativen Methoden ein wichtiger Schritt im Bereich des Tierschutzes.
Was ist zet? Was macht zet?
zet ist das Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen und besteht bereits seit 1996 als gemeinnützige Forschungseinrichtung für Alternativmethoden.
zet setzt sich Österreichweit sowie im europäischen Umfeld dafür ein, Tierversuche zu reduzieren, Haltungsbedingungen der Tiere in der Forschung zu verbessern und vor allem neue Alternativmethoden zu entwickeln und zu prüfen, um Tierversuche nachhaltig zu ersetzen.
Dazu betreibt zet das Life Science Labor in Linz, das zur Entwicklung und Prüfung von Alternativmethoden dient.
zet organisiert den größten internationalen Kongress für Fachpublikum zum Thema Alternativen zu Tierversuchen im deutschsprachigen Raum.
zet betreibt Öffentlichkeitsarbeit und veranstaltet Vorträge, Ausstellungen sowie Informations-Kampagnen.
zet erstellt Studien und Recherchen, die der Förderung von Alternativmethoden zu Gute kommen.
Der Forschungseinrichtung zet wurde das österreichische Spendengütesiegel verliehen. Dies garantiert Ihnen, dass Spenden effizient zur Förderung und Erforschung von Alternativmethoden eingesetzt werden.
Für weitere Informationen steht zet Ihnen gerne zu Verfügung – http://www.zet.or.at
www.zet.or.at (Zentrum für Ersatz- und Ergänzungsmethoden zu Tierversuchen)
www.kosmethik.at (Vier Pfoten)
www.vgt.at (Verein gegen Tierfabriken)
www.tierschutzbund.de/00754.html (Deutscher Tierschutzbund)
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