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Schönheit ohne Tierleid: Einkaufsführer der AK Tirol zu tierversuchsfreier Kosmetik  

28.08.2007
Allein in der EU erleiden jährlich 30.000 Versuchstiere einen grausamen und sinnlosen Tod. Die Tiere sterben nicht etwa, weil Medikamente an ihnen getestet werden, sondern für Lippenstift, Lidschatten und Co.

Weitere Hunderttausende Tiere müssen deswegen leiden. Sie werden benützt, um an ihnen die Verträglichkeit von Inhaltsstoffen für Kosmetika und Reinigungs-mittel zu testen. Darauf könnte aber ohne Sicherheitsrisiko für die Konsumenten leicht verzichtet werden! Ein neuer AK-Einkaufsführer für Tirol hilft Konsumenten, die tierversuchsfreie Produkte verwenden wollen.

Zwar sind Tierversuche am Endprodukt Kosmetik in der EU bereits seit einigen Jahren verboten, sie sind aber sehr wohl noch zulässig, um die Verträglichkeit von einzelnen Inhaltsstoffen zu testen.

Die Zahl der Tierversuche hat in den letzten Jahren wieder stark zugenommen. Bei den Versuchstieren handelt es sich hauptsächlich um Mäuse, Ratten, Kaninchen, Katzen sowie Hunde. Aber sogar an Affen werden immer noch Giftigkeitsprüfungen innerhalb der EU durchgeführt. Den Tieren werden z. B. ätzende Flüssigkeiten in die Augen appliziert oder sie gehen an Muskellähmung elend zu Grunde.
Ohne Sicherheitsrisiko für Konsumenten könnte auf diese Tests verzichtet werden. Es stehen eine Unmenge bereits getesteter Stoffe sowie alternativer Prüfverfahren zur Verfügung.

Viele Anfragen besorgter Konsumenten bei den Experten der AK Tirol bestätigen EU-weite Umfragen, dass Konsumenten Tierversuche für kosmetische Inhaltsstoffe missbilligen.

Thema  Seite
Tierversuche sind nicht nötig  2
Noch immer kein endgültiges Verbot von Tierversuchen  3
Tierversuchsfreier Einkauf: Orientierung nur schwer möglich  4
Test in 15 Innsbrucker Geschäften  5
Einkaufsführer für Tirol  6

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