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AK-Dinkhauser: Aufschwung in Tirol muss allen zugute kommen – Größere haben Leitfunktion für Klein- und Mittelbetriebe
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| 29.10.2007 |
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Parallel dazu erwarten wir uns von der Landespolitik eine viel stärkere Industriegesinnung. Mehr Industriebetriebe in Tirol würden eine deutliche Verbesserung der Einkommenssituation für die Tirolerinnen und Tiroler bedeuten. Konkret bedeutet das, ein aktiveres Standortmarketing in Europa, Erleichterungen bei der Betriebsansiedelung und eine Facharbeiter- und Qualifizierungsoffensive für die Tiroler Beschäftigten anzugehen. Das sind die Schlüssel für nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung in unserem Land.
Die AK Tirol als Interessenvertretung aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erkennt sehr wohl die Problematik der jetzt angelaufenen Lohnverhandlungen. Einerseits florierende größere Betriebe, die vornehmlich exportorientiert wirtschaften, andererseits viele Klein- und Mittelbetriebe, die durch ausländische Billiganbieter massiv unter Druck geraten sind und für die jedes Prozent Lohnerhöhung erst wieder hart verdient werden muss.
Die AK Tirol hat eine Analyse der wichtigsten 273 Betriebe (Kapitalgesellschaften) Tirols erstellt. Dabei geht es um Investitionen, Finanzierung, Gewinne und Wertschöpfung. Diese Analyse stellt auch einen Beitrag zur aktuellen Einkommenssituation dar. Die ca. 100 Seiten umfassende Studie wurde von Mag. Klaus Schönach und DI (FH) Martin Mimm erstellt. |
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