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AK-Dinkhauser: Aufschwung in Tirol muss allen zugute kommen – Größere haben Leitfunktion für Klein- und Mittelbetriebe  

29.10.2007
Wirtschaftliches Umfeld

Seit spätestens 2004 besteht Konjunkturaufschwung, die österreichische und die Tiroler Wirtschaft wachsen real im Durchschnitt um die 2 bis 3 Prozent pro Jahr.
Das Bruttoregionalprodukt liegt in Tirol mit 29.500 Euro pro Einwohner und ca. 700 Euro pro Jahr oder 2,2 Prozent über dem österreichischen Schnitt.

Auch die Bruttowertschöpfung je Beschäftigten liegt in Tirol auf dem Niveau von Österreich, in den Jahren 2001 bis 2003 jeweils knapp darüber.

Erfreulicherweise schlägt dieses Wachstum auch auf die Schaffung von Arbeitsplätzen durch, wenngleich betont werden muss, dass es ein mindestens 1,5-prozentiges reales Wachstum braucht, damit kein Arbeitsplatzabbau stattfindet.

Es ist ein österreichisches und zum Teil internationales Phänomen, dass die Lohnquote, also der Anteil der Arbeitnehmerverdienste am Volkseinkommen, in den letzten Jahren ständig zurück gegangen ist. Noch stärker als die unbereinigte, geht die bereinigte Lohnquote zurück (bereingt bedeutet, dass der Berechnung die Zahl der Arbeitnehmer von 1980 zugrunde gelegt wird). Auf Basis des Wertes 1980 (damals 77,8 Prozent) beträgt sie jetzt nur mehr 64,4 Prozent.

Die Löhne und Gehälter liegen in Tirol seit Jahren unter dem österreichischen Schnitt liegen: Laut Lohnsteuerstatistik 2005 beträgt der durchschnittliche Jahresbruttobezug bei den Männern 30.364 Euro (in Tirol nur bei 28.201 Euro) und bei den Frauen in Österreich 18.599 Euro (in Tirol nur bei 16.024 Euro).

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Wirtschaftliches Umfeld
Analyse Starkes Gewinnwachstum – Schwache Lohnentwicklung Resümee Vorschläge und Forderungen weiter


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Bilanzstudie der AK Tirol (29.10.2007)


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