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AK-Dinkhauser: Aufschwung in Tirol muss allen zugute kommen – Größere haben Leitfunktion für Klein- und Mittelbetriebe  

29.10.2007
Resümee

Laut WIFO stagnieren trotz der geringen Inflation die Nettorealeinkommen pro Kopf bzw. entwickeln sich die Stundenlöhne bislang für die Konjunkturlage untypisch schwach. Deshalb wachsen auch die privaten Konsumausgaben erheblich ungünstiger, als es in dieser Phase des Aufschwunges zu erwarten wäre. Um mehr Gerechtigkeit zu schaffen und gleichzeitig den Aufschwung zu verlängern, verlangen auch die Wirtschaftsforscher eine Stärkung der Massenkaufkraft, durch deutliche Lohnerhöhungen, Schließen der Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen, durch rasche Umsetzung des Mindestlohnes, die Anwendung der Mehrarbeitszuschlages auch bei Teilzeit und eine deutliche Steuerentlastung der Klein- und Mittelverdiener.

Auch für Tirol gesehen ist es besonders wichtig, den Privatkonsum anzukurbeln. Tatsache ist, dass die gute Konjunktur im Wesentlichen auf starke Zuwächse im Export zurückzuführen ist: Bei einem Wirtschaftswachstum von derzeit etwa 3,4 Prozent wächst der Konsum lediglich um 1,9 Prozent. Gerade der Privatkonsum würde aber die Konjunktur nahhaltiger sichern können, trotz anhaltend starkem Euro gegenüber dem Dollar und unabhängig vom immer rascher wechselnden Auf und Ab auf den Weltmärkten.

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Resümee
Vorschläge und Forderungen weiter


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Bilanzstudie der AK Tirol (29.10.2007)


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