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Rechtlich unhaltbar – menschlich ein Armutszeugnis: Arbeiter entlassen, weil er sich nach Unfall um zweijährigen Sohn gekümmert hat
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| 05.11.2007 |
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| Für die Arbeitsrechtsexperten der Arbeiterkammer Tirol, die die Rechtsvertretung übernommen haben, ist eine derartige rechtswidrige und darüber hinaus unmenschliche Vorgangsweise völlig unverständlich. Denn in einem solchen Fall steht einem Arbeitnehmer die Inanspruchnahme eines wichtigen persönlichen Verhinderungsgrundes bei Entgeltfortzahlung zu. Für die nachfolgende Betreuung des Kindes im Krankenhaus wäre unter Umständen auch die Gewährung einer Pflegefreistellung in Frage gekommen. |
| Die Entlassung ist daher jedenfalls rechtswidrig und der zuständige Experte der AK Tirol wird alles unternehmen, um dem betroffenen Arbeitnehmer zu seinem Recht zu verhelfen. AK-Präsident Fritz Dinkhauser ist über diese Vorgangsweise schockiert: „Die menschliche Seite dieses ungeheuerlichen Falles wiegt zumindest genauso schwer, wie die rein rechtliche!“ |
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