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AK Tirol warnt: Fehlmeldungen von Krankengeld der GKK an die Finanzämter verursachen hohe Steuernachzahlungen – Bescheide kontrollieren!
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| 08.11.2007 |
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| Nachzahlungen bis zu 5.000 Euro verunsichern viele Tiroler Arbeitnehmer |
Eine Reihe von Personen hat bereits bei der Arbeiterkammer Tirol vorgesprochen, weil sie enorm hohe Nachzahlungen (ca. 3.000 bis 5.000 Euro) bei der Arbeitnehmerveranlagung von den Finanzämtern vorgeschrieben bekommen haben.
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Oft sind diese Nachzahlungen völlig unberechtigt - der Fehler liegt bei der Tiroler Gebietskrankenkasse. Diese gibt zu, dass aufgrund einer EDV-Umstellung zu Jahresanfang 2006 bei einigen Personen unrichtige Lohnzettel an das Finanzamt übersandt wurden. In diesen Lohnzetteln sind auch Krankengelder ausgewiesen, die bereits in den Jahren 2004 und 2005 ausbezahlt, gemeldet und versteuert wurden.
Bei sehr hohen Beträgen fällt dies den Betroffenen auf, bei geringeren Beträgen besteht die Gefahr, dass die Nachzahlungen ohne Einspruch geleistet werden. |
| Bisher war die TGKK - wie argumentiert wird - nicht in der Lage, die Fälle von sich aus zu prüfen und zu korrigieren. Nur wenn sich die Betroffenen selber bei der TGKK melden, wird die Kasse tätig. |
| Die AK Tirol rät jenen betroffenen Personen, bei denen in den Einkommensteuerbescheiden 2006 Krankengelder der Tiroler Gebietskrankenkasse ausgewiesen sind, diese dringend mit den tatsächlich erhaltenen zu überprüfen. Sollte sich herausstellen, dass die Meldungen der Gebietskrankenkasse falsch sind, ist diese gerne bereit und dazu auch verpflichtet, berichtigte Lohnzettel an die Finanzämter zu senden. Es kommt dann von Amts wegen zu einer Wiederaufnahme des Verfahrens und die zuviel bezahlte Einkommensteuer wird rückerstattet. |
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